Leichtathletik

Hassel Louisa Cross jiEinige Top- Läuferinnen und -Läufer der LG Olympia führen zurzeit im Rahmen ihrer Vorbereitung auf die Sommersaison ein Höhentrainingslager in Südafrika durch und fehlten daher bei den Deutschen Crossmeisterschaften am Samstag in Sindelfingen. Dennoch konnten die Dortmunder Langstreckler auf dem anspruchsvollen, teilweise recht aufgeweichten Parcours einige respektable Platzierungen melden.

Im Lauf der U23-Langstreckler über 7.700 Meter traten die LGOer wegen des Südafrika -Trainingslagers nicht in Bestbesetzung an. Constantin Feist (15. in 29:08 Min.), Yannick Schönfeldt (16. in 29:11 Min.) und Tarje Mohrdieck (18. in 29:42 Min.) versuchten, ihre Teamkollegen so gut wie möglich zu vertreten und überzeugten mit Platzierungen im vorderen Mittelfeld. In der Mannschaftswertung sprang für das LGO-Trio ein erfreulicher fünfter Rang mit 49 Punkten heraus.

Trümper Walter jiKreisDortmunds Leichtathletik – Senioren machten bei den deutschen Meisterschaften in Erfurt einmal mehr ihren guten Ruf deutlich.

Das galt vor allem für den 80jährigen Karl – Walter Trümper (LC Rapid), der einige Zeit kürzer treten musste, aber nun wieder erfolgreich mitmischt. Das 800 – Meter -Tempo war für den Routinier noch etwas zu anspruchsvoll, so dass er trotz beachtlicher 3:09,11 Minuten mit der Silberplakette zufrieden sein musste. Diese Scharte wetzte er jedoch über 3000 Meter aus. Nach 14:08,25 Minuten war ihm der Titel nicht streitig zu machen, und er ließ seinen stärksten Konkurrenten Erwin Hube um rund 40 Sekunden zurück.

Fritzsch Benjamin jiBenjamin Fritzsch vom TVE Barop startet seit diesem Jahr in der M40 für die LG Olympia Dortmund. Bereits am 6. Oktober 2019 hatte er in Tilburg / Niederlande im 5-km-Straßengehen in 30:40 Minuten die DM-Qualifikation um 5 Sekunden unterboten (30:45,00 Min.) und so seine persönliche Bestleistung erreicht.

Diese wurde jedoch vom Deutsche Leichtathletik-Verband für die vom 28. Februar bis 1. März in der Leichtathletikhalle in  Erfurt stattfindenden 19. Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften nicht anerkannt. Es erfolgte daher noch ein Start bei den NRW-Hallenmeisterschaften am 2. Februar in Dortmund, bei der er eine Zeit von 30:37,29 Minuten erreichte. Diese Zeit wurde als Qualifikationsnorm anerkannt.

Beim Wettkampf der Männer, M35 bis M55, belegte er den neunten Rang und holte sich so in der M40 die Goldmedaille und den Deutschen Meistertitel im 3.000-m-Bahngehen in neuen persönlichen Bestzeit von 19:19,63 Minuten (vorher: 20:06,03 Min., Berlin, 07.01.2018) . Vorher musste er drei Disqualifikationsanträge hinnehmen und auch 30 Sekunden in der Penaltyzone verbringen, die seit dieser Saison neu ist. 

Bonchellal Nihal ji KreisEine Augenweide war bei den westfälischen U16-Hallen-Meisterschaften in Paderborn der 800m-Lauf von Nihal Benchellal (LGO), die locker in einem Lauf von der Spitze weg in 2:23,32 Minuten den Titel mit einem komfortablen Vorsprung vor Sophia Schulte-Sprenger (LAC Veltins Hochsauerland, 2:29,88 Min.) und Lilly Claire Kemper (LGO, 2:31,39 Min.) gewann.

"Das hervorragende Training bei Steven Orlowski zahlt sich immer mehr bei mir aus. Im Freien hoffe ich, über 800 Meter unter 2:20 Minuten zu bleiben," strahlte Nihal, die parallel zur Leichtathletik in Holzwickede noch Fußballball spielt.
Obwohl sich Marlon Klein (LGO) erst seit einem halben Jahr mit dem Dreisprung beschäftigt, katapultierte er sich bei seinem zweiten Wettkampf in dieser anspruchsvollen Disziplin auf ausgezeichnete 11,48 Meter (bisher 10,60m) und ließ damit Lasse Gruhn (TUS 09 Erkenschwick, 10,88m) keine Chance. Im Weitsprung, der schon seit längerem seine Spezialdisziplin ist, kam der Schützling von Michael Kohl ebenfalls zu Titelehren. Seine Siegesweite: 5,64 Meter.

Schelp Leonie mit Ehemann Lars jiKreisLeonie Schelp (LG Olympia) hatte bei den deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften doppelten Grund zur Freude. Kurz vor ihrer Abreise nach Leipzig erfuhr sie von ihrer erfolgreichen Promotion als Psychologin und bei der DM erreichte sie nach einem mutigen 1500-Meter-Vorlauf in 4:34,89 Minuten das Finale.

Zusammen mit Verena Meisl übernahm sie zunächst die Führung und verbuchte schließlich auf Platz 8 einen Achtungserfolg. Mit ihrer 1500-Meter-Bestzeit von 4:32,28 Minuten nimmt die 31jährige in der nationalen Rangliste der W 30 derzeit Platz 2 ein.
Im vergangenen Jahr zog es sie mit ihrem Mann Lars, der am Goethe-Gymnasium eine Anstellung als Lehrer erhalten hatte und bei der LG Olympia die U 18 – Mittelstreckler betreut, von ihrem Studienort Würzburg nach Dortmund.

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