Leichtathletik

Rutsch Constantin ji jiKreisAls Constantin Rutsch (LG Olympia) bei 4,70 Metern in den Stabhochsprung-Wettbewerb der NRW-Hallenmeisterschaften einstieg, hatten seine Konkurrenten schon ihre Taschen gepackt. 4,90 Meter meisterte er auf Anhieb und mit dem zweiten Anlauf schwang er sich über seine Siegeshöhe von 5,00 Metern. Damit zeigte er sich für die deutschen Studenten-Meisterschaften am nächsten Wochenende in Kalbach bestens gerüstet.

Rutschs Erfolg in der U 20 war für die LG Olympia der insgesamt sechste NRW-Titel. Um Hundertstelsekunden  ging es in der 60-Meter-Entscheidung der WU 18 und Elayna Krisch imponierte durch ihre erstaunliche Beständigkeit. Zum dritten Mal unterbot sie innerhalb weniger Stunden die markanten acht Sekunden und erkämpfte in ausgezeichneten 7,82 Sekunden in der Millimeter-Entscheidung „Bronze“. Emma Bol hat im Hochsprung die 1,70 Meter wieder sicher im Griff. Damit flopte sie zu „Silber“.

Baxheinrich Steffen ji ji2Titel, persönliche Bestzeit und die DM-Norm- für Steffen Baxheinrich (LG Olympia Dortmund) waren die NRW-Hallenmeisterschaften in Leverkusen ein voller Erfolg.

Sein Teamkollege Elias Schreml machte im 800m-Finale bis 500 Meter vorbildlich Tempo. Dann war Steffen Baxheinrich auf sich allein gestellt, aber er hielt die schnelle Fahrt durch und sicherte sich in der neuen persönlichen Bestzeit von 1:52,01 Minuten den Titel vor Fabian Spinrath (LAV Bayer Uerdingen, 1:52,65 Min.) und Finn Merten (TV Wattenscheid, 1:53,32 Min.). Bei seiner hervorragenden Vorstellung löste Steffen Baxheinrich gleichzeitig das Ticket für die Deutschen Hallenmeisterschaften am 16./17. Februar in Leipzig ein. 

Sein Teamkollege Henrik Krause (LG Olympia) hatte sich ebenfalls die DM in Leipzig zum Ziel gesetzt. Doch über 400 Meter blieb für ihn die Uhr bei 49,23 Sekunden stehen. Damit habe er die DM-Vorgabe von 49,00 Sekunden verpasst. „Vorne war der Lauf recht gut, aber hinten heraus nicht. Da habe ich die entscheidenden Hundertstelsekunden verloren“, berichtete der sichtlich enttäuschte LGO-Viertelmeiler.Im Weitsprung erreichte Max Neumann (Teutonia Lanstrop) im vierten Versuch erfreuliche 7,24m und belegte mit seiner neuen persönlichen Bestleistung den dritten Rang.

Geisweiler Kerstin und Bundestrainierin Brigitte Kurschilgen jiWenn man dem schlaksigen Louis Robertz (LG Olympia) etwas nicht zutrauen würde, dann sind es hervorragende Hochsprünge.

Der 15jährige legte beim renommierten Hochsprung-Meeting in Unna erneut zu und entschied den Wettbewerb mit vorzüglichen 1,85 Metern für sich. Der Hochsprung liegt Familie Robertz offenbar im Blut, denn Louis´ 12jährige Schwester Marlene meisterte als Siegerin ihrer Kategorie glänzende 1,40 Meter.

Noch immer ist die Umstellung auf einen veränderten Anlauf nicht ganz gelungen. Sowohl Kerstin Geisweller als auch die Jugendliche Emma Bol blieben mit 1,75 und 1,65 Metern unter ihren Möglichkeiten. Dagegen überzeugte Marie Schulte im Walde bei ihrem Erfolg in der W 14 durch ausgezeichnete 1,58 Meter.

Symbol KameraKerstin Geisweiler holt sich Tipps von Bundestrainerin Brigitte Kurschilgen.
(Foto: Peter Middel)

Tösmann Lilian jiNoch nie verpasste Lilian Tösmann (LG Olympia) bei deutschen Mehrkampf-Meisterschaften so knapp eine Medaille. Bei den Titelkämpfen in Halle schrammte die 18jährige im Fünfkampf mit 3532 Punkten nur um 49 Zähler an der Bronze-Plakette vorbei.

Dabei lag sie bis nach der vierten Disziplin noch in Front. Erst über die 800 Meter verlor sie, wie bisher so oft, mit 2:40,00 Minuten entscheidend an Boden. Mit 9,43 Sekunden kam sie über die Hürden bis auf eine Zehntel an ihre Bestzeit heran und steigerte sich im Hochsprung auf tadellose 1,66 Meter. Mit 11,63-Meter-Bestweite im Kugelstoß war sie der Konkurrenz deutlich voraus und verteidigte mit ihrem Weitsprung von 5,48 Meter noch die Führung. Erst die 800 Meter kosteten sie Titel und Medaille, und da kündigte sich bereits ihre Grippe an, mit der sie anschließend das Bett hüten musste.

Fischer Jens Hamm jiDie 10 km-Teilstrecke der dreiteiligen Hammer Winterlaufserie ist unterteilt in zwei Läufe - für Männer bis zur Altersklasse M45 sowie Männer ab der Altersklasse M50 und Frauen.

Gemäß seiner Altersklassenzuordnung M50 startete TRINITAS-Athlet Dr. Jens Fischer (Foto) im zweiten Lauf und kam bei Nieselregen und starkem Wind auf dem Rückweg vom Wendepunkt in exzellenten 39:04 min auf den dritten Gesamtplatz. Da mehrere M50-Läufer gegen die Regularien im ersten Lauf an den Start gegangen waren und einer dieser Athleten eine bessere Endzeit als Fischer hatte, bedeutet das Ergebnis vor den Läufen über 15 km in zwei bzw. die Halbmarathondistanz in vier Wochen vorläufig den vierten Platz in der Serienzwischenwertung.

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