Leichtathletik

Panoramaathleten jiAm 4. Mai fand die 5. Auflage des WHEW 100 km-Ultramarathons statt. Dieser begann am Mirker Bahnhof in Wuppertal-Elberfeld und erstreckte sich über Wülfrath, Velbert, Heiligenhaus, Essen, Hattingen und Sprockhövel und endete wieder in Wuppertal am Mirker Bahnhof.

Gestartet sind Einzelläufer, 2er- und 4er-Staffeln und eine besondere Variante „Bike and Run". Bei dieser Art von Wettbewerb sind es zwei Teilnehmer - einer fährt auf dem Rad und einer der läuft. Es kann jederzeit gewechselt werden. In dieser Disziplin gewann Gregor Hockamp mit seiner Laufpartnerin Kerstin Haarmann. Peter Kurtz (LC Rapid) absolvierte seinen ersten 100km-Lauf alleine und belegte in einer sehr guten Zeit von 8:12:31 Stunden den dritten Platz.

Moenchengladbach Triathlon jiZum Feiertag der Arbeit stand für die Trinitas-Masters Dr. Jens Fischer und Uwe Wienand Multisport in Form des Nordparkduathlons in Mönchengladbach auf dem Programm.

Bei optimalen Witterungsbedingungen waren 5 km laufend, 20 km auf dem Triathlonrad und abschließend ein 2,5 km-Lauf zu bewältigen. Da der Wettkampf mit Windschattenfahrverbot ausgeschrieben war, waren die fast windstillen Verhältnisse für eher schwache Radfahrer wie die beiden Trinitas-Athleten, die ihre Stärken auf der Laufstrecke besitzen, sehr angenehm.

Staffelmeisterschaften Siegerehrung Weibliche U12 LAC Dortmund ji DortmundDie Anfeuerungsrufe waren von Weitem zu hören. Bei den Kreis-Staffelmeisterschaften im Stadion Rote Erde herrschte bei der abschließenden Staffel eine tolle Stimmung. Mit dazu beigetragen hat, dass zum Abschluss mehrere Entscheidungen zusammengelegt wurden. Athletinnen und Athleten sowie Trainer und Eltern freuten bei den frischen Temperaturen um zehn Grad über die Zeitplanverkürzung.

Kreis-Sportwartin Lisa Ryborz, die zusammen mit Michael Adel und Beate Klaczynski für die reibungslose Durchführung der Titelkämpfe sorgte, berichtete, dass sich 20 Staffeln um die 13 Meistertitel bewarben. Gemeldet hatten die Vereine TSC Eintracht 48/95, LAC Dortmund und Teutonia Lanstrop. „Nachdem die Staffelmeisterschaften in den letzten Jahren immer ausgefallen sind, sind wir für den Neubeginn damit zufrieden. Schön wäre natürlich gewesen, wenn sich etwas mehr Vereine an diesen Titelkämpfen beteiligt hätten“ erklärte Lisa Ryborz. Kreis-Leichtathletik-Obmann Michael Adel ergänzte: „Die Vereine, die an den Meisterschaften teilnahmen, haben sich haben sich sehr engagiert gezeigt. Trotz der Kälte konnten wir viele gute Leistungen notieren. Erfreulich war vor allem die gute Resonanz über 3x800m. Vielleicht ist aufgrund der niedrigen Temperaturen der eine oder andere zuhause geblieben. Die Staffelmeisterschaften haben im Hinblick auf die kommenden Jahre auf jeden Fall noch Luft nach oben.“

Steffens Derk jiDortmundObwohl die LG Olympia bei den NRW-Langstreckenmeisterschaften in Neuss nicht in Besetzbesetzung antrat, konnte man für die Dortmunder Leichtathletik-Vereinigung einige erfreuliche Resultate notierten.

Bei Temperaturen unter zehn Grad und regenverhangenem Himmel sorgte aus Dortmunder Sicht vor allem Paul Gröver für den großen Lichtblick. Der 14-jährige LGOer setzte er sich nach einem taktisch geprägten Rennen in der neuen persönlichen Bestzeit von 6:17,61 Minuten vor Jonas Patri (Aachener TG, 6:20,24 Min.) und Florian Nitz (TV Vorde, 6:20,88 Min.) durch. Der Schützling von Steven Orlowski, der bei seinem Titelgewinn wieder seine enorme Spurtkraft ausspielte, verbesserte trotz der wenig leistungsfördernden Witterungsbedingungen seine persönliche Bestzeit um sechs Sekunden. Dabei hatte man noch längst nicht den Eindruck, dass er seine Leistungsmöglichkeiten ausgespielt hätte. Seinen ersten Titel in diesem Jahr hatte Paul Gröver bereits bei den westfälischen U16-Meisterschaften in Paderborn über 800 Meter gewonnen. Pauls Teamkollege Ben Rittscher gefiel in dem schnellen Rennen als Vierter in 6:28,21 Minuten.

okinawa Sanders Junker jiZweimal mussten Torben Junker und Manuel Sanders (LG Olympia) umsteigen, ehe sie nach insgesamt 18 Stunden auf der japanischen Insel Okinawa landeten. Sie gehören zu den 31 deutschen Athleten, die sich dort auf die inoffiziellen Staffel-Weltmeisterschaften am 11./12. Mai in Yokohama vorbereiten. Aber bevor sie dort den Fujiama bewundern können, stand ihnen eine nicht einfache klimatische und zeitliche Umstellung sowie harte Trainingstage bevor.

„Das ist kein Urlaub“, weiß Trainer Thomas Kremer, der die beiden LGOer zu Hause in Dortmund betreut, sieht seine Schützlinge aber in einer viel versprechenden Position. Horst Merz führte mit den beiden ein Interview.

FragezeichenWie schwierig war für Sie die Umstellung vom deutschen Frühling auf das sommerliche Wetter auf der rund 500 Kilometer südwestlich der japanischen Hauptinsel Kyushu liegenden Insel?

Junker: Es ist hier natürlich etwas vollkommen anderes als ein Trainingslager auf europäischem Boden. Die Zeitumstellung, wir sind Deutschland sieben Stunden voraus, und die besondere klimatische Situation durch die sehr hohe Luftfeuchtigkeit war zunächst recht anstrengend.

Sanders:
Auch das andere Essen war am Anfang ungewohnt und der Körper musste sich erst einmal anpassen. Nach ein paar Tagen hat sich der Körper aber daran gewöhnt,so dass der Fokus auf das Training gerichtet werden konnte.

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