Leichtathletik

Junker Torben. Porträt jiMit einem mutigen Hechtsprung stürzte sich Torben Junker (LG Olympia) im Vorlauf der Mixed-Staffel bei den inoffiziellen Staffel-Weltmeisterschaften in Yokohama als Schlussläufer ins Ziel und sicherte damit fünf Hundertstel vor Kenia auf Platz 2 die direkte Finalteilnahme.

Die gewählte Taktik des deutschen Teams Mann-Frau-Frau-Mann bewährte sich. Tobias Lange, Laura Müller und Nadine Gonska hatten den Dortmunder mit starken Rennen in eine günstige Position gebracht. Es gelang ihm sogar die Führung zu übernehmen, ehe die Schlussläufer aus Polen und Kenia noch heranstürmten. Zwar konnte sich der Pole knapp durchsetzen, doch auf dem Zielstrich wehrte Junker den starken Kanadier, der mit 45,10 Sekunden zu Buche steht, im Kampf um Platz zwei mit seinem Sprung ab.

Männliche U16 3x1000m Staffel jiDie 4x400m-Staffel der weiblichen Jugend U20 war bei den NRW- Staffelmeisterschaften in Iserlohn eine klare Angelegenheit für die LG Olympia Dortmund. Emely Andreas, Brenda Cataria-Byll, Elayna Krisch und Vivien Lipok zeigten in respektablen 4:01,09 Minuten recht deutlich den Viertelmeilerinnen der StG Essen/Ruhr (4:06,36 Min.) die Fersen.

Die Dortmunderinnen blieben damit deutlich unter dem Richtwert von 4:10 Minuten für die Staffel-DM in Wetzlar. Auch die StG Recklinghausen-Hamm erfüllte in dieser Altersklasse mit 4:06,68 Minuten diese Vorgabe.

Um den Zeitplan zu straffen, hat der Deutsche Leichtathletik-Verband in diesem Jahr die Staffelwettbewerbe aus den Meisterschaften der Männer und Frauen herausgenommen und führt sie separat in Wetzlar durch. Die Nachwuchs-Viertelmeilerinnen der LG Olympia bedauern diese Entscheidung, denn ihnen wurde in den letzten Jahren bei den großen Titelkämpfen immer ein einzigartiger Rahmen geboten, an den sie sich noch lange erinnern konnten. Dieser Rahmen wird ihnen nun bei den deutschen Meisterschaften am 3./4. August in Berlin fehlen.

Honsel Christina Bottrop ji jiKreisZahlreiche Athletinnen und Athleten der LG Olympia nahmen Samstag am Frühjahrssportfest des TSV Hagen 1860 teil und überzeugten durch viele gute Leistungen. Allen voran Hochspringerin Christina Honsel. Eigentlich wollte sie bereits eine Woche zuvor beim Meeting in Wuppertal in die Saison einsteigen, doch die Veranstaltung wurde wetterbedingt abgesagt. Nun übersprang sie in Hagen 1,80 Meter und erfüllte damit die Norm für die Deutschen Meisterschaften (3./4. August in Berlin).

Die nächste Höhe von 1,84 Meter, die die Norm für die U23-Europameisterschaften (11. bis 14. Juli in Gävle/Schweden) bedeutet hätten, riss sie nur knapp. Ihre Teamkollegin Kerstin Geisweller musste sich dahinter mit übersprungenen 1,60 Meter zufriedengeben. Alina Plautz landete mit 1,55 Meter auf Rang 3.

Kinderleichtathletik Auswertung jiDortmund„Eine gute Nachricht für unsere Vereine“, so Wolfgang Rummeld, Jugendwart im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW). Alle FLVW-Vereine können ab sofort für Kinderleichtathletik(KiLa)-Veranstaltungen die Web-App „kila.me“ nutzen.

Dies ist eine erhebliche Erleichterung, um Veranstaltungen in der Kinderleichtathletik anzulegen, Meldungen elektronisch zu erfassen und bis zur Urkunde ein komplettes KiLa-Sportfest damit abzuwickeln.

Gartz Stefan jiEin Ultralauf hat sich zwischen Wupper und Ruhr etabliert. Nunmehr zum 8. Mal wurde der Lauf mit Start am Mirker Bahnhof in Elberfeld ausgetragen.

Bereits um 7.00 Uhr in der Früh ging es auf der Nordbahntrasse in Richtung Wülfrath los. Überwiegen abwärts verlief der Weg dann auf alten Bahnstrecken in Richtung Kettwig, wo der Ruhrtalweg wartete. Nun folgte die Strecke am Baldeneysee entlang und über Steele dem Fluss, bevor es nach der Wechselstelle im Stadion in Hattingen auf den Kohlenbahnweg zum Bahnhof Schee und von dort wieder auf die Nordbahntrasse zum Ziel ging.

In diesem Jahr folgte Stefan Gartz (Foto) dem Ruf zum WHEW 100, es ist auch Vorbereitung für den 100-Meilen-Mauerweglauf. Mit seiner Zeit von 10:46:02 Stunden war er zufrieden, fast eine Stunde schneller als beim letzten Lauf auf dieser Strecke. Als 37. Mann und 6. der M40 freute er sich im Ziel auf die kommende Erholungszeit.

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