Leichtathletik

Ayadi Pierre jiKreis„Sechs Dortmunder auf dem Siegertreppchen bei den deutschen Hallen-Meisterschaften. Was wollen wir mehr.“ Der sportliche Leiter der LG Olympia, Pierre Ayadi (Foto) , war mit den Titelkämpfen in Leipzig vollauf zufrieden und wies darauf hin: „Wir haben junge Läufer, die in diesem Jahr zu den Männern aufrücken und sie haben gezeigt, dass sie schon jetzt mithalten können. Das wird sich in Zukunft noch verstärken.

Der Vorjahrsjugendliche Mohamed Mohumed blieb über 3000 Meter lange im Mittelfeld, ging klug das hohe Tempo der beiden Deutsch-Amerikaner Sam Parsons und Amos Bartelsmeyer nicht mit und lief sein eigenes Tempo. Das konnte er auch in der Schlussphase mit 2:41 Minuten für den letzten Kilometer beibehalten. Nach 8:04,44 Minuten, rund 20 Sekunden unter seiner bisherigen Hallen-Bestmarke, erkämpfte als Sechster einen wertvollen Achtungserfolg. „Mohamed ist ein Athlet, der nie mit sich zufrieden ist und immer mehr von sich erwartet.“ so Ayadi.

Junker Torben jiNach Silber im Vorjahr stürmte nach einem taktisch klugen Rennen Torben Junker (LG Olympia Dortmund) bei den deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig im 400m-Finale zum Titel. Mit ausgezeichneten 47,18 Sekunden verbesserte er bei seiner souveränen Vorstellung seine Hallenbestzeit um sechs Hundertstelsekunden.

„Ich kann es noch gar nicht richtig realisieren. Es hat endlich geklappt“, jubelte der 25-Jährige Schützling von Thomas Kremer, der bereits im Vorlauf als Schnellster mit 47,44 Sekunden seine augenblicklich gute Form angedeutet hatte. Gegenüber Leichtathletik.de äußerte er sich nach seinem Titelgewinn wie folgt: „Vorne hat es sich relativ schnell angefühlt. Ab 150 Metern musste ich ordentlich Druck machen. Meine Taktik war es, als Erster einzubiegen. Das war im letzten Jahr mein großer Fehler, und ich hatte Angst, dass es schiefgehen könnte. Ich habe viel für die Geschwindigkeit trainiert, die ich in der ersten Runde brauche. Im Rennen gab es kleinere Berührungen, aber die haben mich nicht behindert und ich konnte meinen Lauf gut zu Ende bringen.“

Roberts LuisLattenüberquerungDrei Wochen nach dem Indoor-Meeting fand mit dem 23. Internationalen Städtekampf wieder eine hochkarätige Leichtathletik-Veranstaltung in Dortmund statt.

400 Jungen und Mädchen aus sechs Nationen nahmen an der Internationalen Jugend-Begegnung in der Helmut-Körnig-Halle teil. Dortmunds Sportdezernentin Birgit Zörner, die die Schirmherrschaft bei dieser Veranstaltung übernommen hatte, zeigte sich begeistert. „Auf der Welt beobachtet man immer wieder Tendenzen zur Abgrenzung und Abschottung. Daher ist solch eine Internationale Jugendbegegnung von großer Bedeutung. Zudem zeigt diese Veranstaltung auch unseren Gästen, dass es in Dortmund mehr gibt als nur Fußball gibt. Der Internationale Städtekampf trägt seit vielen Jahren zum guten Ruf Dortmunds im Bereich der Leichtathletik bei“, betonte Birgit Zörner. Die Internationale Jugendbegegnung vorbereitet und durchgeführt hatten mit viel Herzblut Gerhard Niemeyer, Wolfgang Franke und Lisa Ryborz. Das Trio zeigte sich mit dem Ablauf der Veranstaltung hochzufrieden.

Viermärker Scheckübergabe ji jiKreisClaus Wieczorek, Gisela Wencker, Klaus Kalamajka, Jörg Huskotte, Peter Frankenstein, Silke Spitzlein und Sigrid Meyer von der Viermärker Waldlauf Gemeinschaft überreichten im Haus des Kinderschutzbundes der Geschäftsführerin Martina Furlan den symbolischen Scheck über die Spenden des 42. Silvesterlaufes und des Laufeinsteigerkurses 2018 in Höhe von 910,00 €.

Martina Furlan bedankte sich für die Spende und die Treue, mit der die Viermärker Waldlauf Gemeinschaft den Kinderschutzbund über viele Jahre begleitet. „Das Geld können wir gut gebrauchen, und das Laufen hat den Läuferinnen und Läufern sicherlich auch gut getan“, sagte die Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes, die zusammen mit ihren beiden Vorstandskolleginnen Sophie Graebsch-Wagener und Margit Ingenbleek die Spende der Läuferinnen und Läufer entgegennahm.

Schmidt Sandra 04.11.17 jiKreisNach den 10 km lag Sandra Schmidt (Foto) vom LT Bittermark bei der Straßenlaufserie in Hamm schon ganz vorne. Als Siegerin der W30 und Zweite im Gesamteinlauf in 39:06 Minuten ließ die Bittermärkerin über die 15 km eine 1:01:42 Stunden folgen, Platz zwei der W30 und Platz acht in der Gesamtwertung.

Damit führt sie vor dem abschließenden Halbmarathon mit einer Viertelstunde Vorsprung in der W30. Im Gesamtklassement sind es nur 15 Sekunden Rückstand auf Platz zwei und fünf Sekunden Vorsprung auf Platz vier. Somit ist beim Halbmarathon noch viel Spannung angesagt!

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