Leichtathletik
Lanstrop Baubeginn jiNach über zweijähriger Planung ist es nun so weit. Die Bauarbeiten für die 1. Dortmunder-Leichtathletik-Bezirkssportanlage in Lanstrop haben gestern begonnen (Foto).

Für die Teutonen, aber auch die Dortmunder und westfälischen Leichtathleten war dies ein historischer Tag.Sechs Kunststoffrundbahnen und auf jeder Geraden eine 100m Sprintbahn garantieren heute Sprintläufe ohne Gegenwind. Annegret Richter (geb. Irrgang) lief im Trikot des TV Brechten ihre erste 100m Zeit unter 12 Sekunden (11.9 sek.) 1968 auf Asche in Lanstrop..Was danach folgte war eine erfolgreiche Sportgeschichte, die für die Dortmunderin mit Olympiasiegen 1972 in München (4x100m) und Montreal 1976 (100m) ihre Höhepunkte fand.Wie bereits vor 50 Jahren wollen die Teutonen, als veranstaltungsfreudigster Dortmunder LA-Verein, wieder die beliebten Abendsportfeste aufleben lassen.
Ostern ji KreisVeronika Keil, die langjährige Übungsleiterin des BV Teutonia Lanstrop für die Seniorinnengruppe, hat in diesen Tagen ihren 70. Geburstag gefeiert .

Alle Geburtagskinder mit einer Null oder Fünf ab dem 70. Lebensjahr erhalten einen obligatorischen Blumenstrauß oder eine Flasche Wein.Veronika verzichtete und spendete den Betrag in die Jugendkasse. Das war noch nicht alles:Veronika Keil besuchte mit dem Fahrrad alle Damen der Seniorengruppe und überreichte vor der Haustür ein gefülltes Osterkörbchen, das die Leichtathletik-Abteilung spendierte.Die Osterkörbchen basteln in jedem Jahr die Übungsleiterinnen Marion und Stephanie Andryszak für die Mutter- und Kindstunde der 1-3jährigen sowie für die Spielstunde der 3 - 6jährigenMädchen und Jungen- jedes Jahr in einer verschiedenen Ausführung,Hatte doch vor einigen Jahren eine ältere Damen scherzhaft gesagt: " So ein schönes Osterkörbchen hätte ich auch gerne."

Sanders Manuel jiKreisDie dem Olympia – und Perspektivkader (OK / PK) des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und dem Spitzenkader des Deutschen Behindertensportverbandes angehörenden Dortmunder Athleten waren von der Sperrung der heimischen Sportstätten am meisten betroffen, denn ihre Vorbereitungen auf die, inzwischen in das Jahr 2021 verschobenen Olympischen Spiele, wurden empfindlich beeinträchtigt. Umso größer war die Freude, als ein Schreiben des NRW- Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales unter strengen Auflagen eine Ausnahmeregelung zulässt.

Dem Perspektivkader des deutschen Leichtathletik – Verbandes sind die Langsprinter Torben Junker und Manuel Sanders und die Langstreckler Mohamed Mohumed und Elias Schreml von der LG Olympia zugeordnet. Trainer Thomas Kremer, war mit den 400 – Meter – Spezialisten oft im Rombergpark und im Niederhofener Wald zu finden, musste seine Schützlinge jedoch „aus der Ferne“ betreuen und steuern, nachdem nach einer ernsten Ermahnung durch die Polizei mit Bußgeldandrohung, die sonst übliche Nähe zu den Athleten nicht mehr zuließ. Trotzdem stellte er fest: „Torben und Manuel haben nichts von ihrer guten Form eingebüßt. Wir konnten auch „von weitem“ an Schwachstellen arbeiten und Torben konnte seine Verletzung endgültig auskurieren.“

Borgmann Geritt jiKreisEin normaler Mensch absolviert im Laufe eines Tages durchschnittlich 6.000 Schritte. Ein 80-Jähriger kommt somit in seinem Leben auf ca. 150.000 Kilometer. Marathonläufer, die bis ins hohe Alter laufen, haben am Ende ihres Lebens ca. 300.000 Kilometer und mehr auf ihrem „Tacho“ stehen, das heißt, sie haben fast siebeneinhalb Mal die Erde umrundet.

Unsere Füße sind wahre Wunderwerke der Evolution. Sie bewegen sich auf 26 kleinen, mehr oder weniger stark beweglichen Knochen. Darüber hinaus gibt es nahezu 30 Gelenke, 60 Muskeln, 100 Bänder und 200 Sehnen im Fuß. Dieses bei jedem Schritt perfekt ausgetüfteltes System muss einwandfrei funktionieren, sonst sind Fuß- und Fersenschmerzen vorprogrammiert.Viele Menschen- auch Läuferinnen und Läufer- schenken ihren Füßen zu wenig Beachtung.Bei einem Laufseminar des Münster-Marathon e.V. am 2. März 2020 in Münster sprach daher Dr. Gerrit Borgmann vom Zentrum für Sportmedizin (ZfS) in Münster über die Archillodynie, die ein Schmerzsyndrom der Achillessehne und des Wadenmuskelansatzes am Fersenbein ist.Die Achillodynie zählt neben dem Läuferknie, der Stressfraktur, der Plantarfasziitis und dem Schienbeinkantensyndrom zu den „Big 5“ der Läuferverletzungen.

Kleine Linn 295 ji KreisWährend ihre sonstigen Trainingsgefährten unter südafrikanischer Sonne schwitzten, bereitete sich Linn-Lara Kleine (LG Olympia) in der Heimat auf die kommenden Herausforderungen vor, und die haben es in sich.

Mit Abitur und Training stehen für die 19jährige gleich zwei wichtige Ereignisse auf dem Programm, die sie unter einen Hut bringen muss und die sie mit gewohntem Ehrgeiz angeht. Wegen der Corona-Krise wurde das Sportinternat geschlossen und alle Athleten, die dort die Möglichkeit nutzen, ihre schulischen Verpflichtungen auf dem ebenfalls geschlossenen Goethegymnasium und das Leistungstraining in idealer Weise zu vereinen, mussten wieder ihr Elternhaus zurückkehren. So auch die aus Hamm stammende Linn Kleine. Ihr werden Online der Unterrichtsstoff und die Hausaufgaben übermittelt, und sie erledigt diese Aufgaben in eigener Regie. Auch ihr Training muss sie nach einem per Online übermittelten individuellen Plan selbst gestalten. Aber trotz ihres jugendlichen Alters, ist sie bereits eine sehr erfahrene Athletin, die weiß, was sie tun muss. „Wir werden durch das Goethe-Gymnasium hervorragend unterstützt, so dass wir keine Angst haben müssen, irgendetwas zu versäumen.“, lobt sie, und bedauert: „Schade ist nur, dass es für die Abiturklausuren und die sommerlichen Wettkämpfe noch kein festes Programm gibt, auf das man den Blick richten könnte.“

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