Leichtathletik

Pähler Porträt 04.01.09 jiSchon mehrfach war die Teilnahme am internationalen Sieben-Städte-Kampf in der Körnighalle für die jungen Talente das Sprungbrett für eine internationale Karriere. Aus Dortmund gilt das unter anderem für Katharina Grompe und Stefanie Pähler.

In der Meldeliste für das PSD Bank-Indoor-Meeting am 27. Januar fällt nun über 1500 Meter der Frauen die Ungarin Victoria Gyürkes auf. Tivi Nemeslaki, die Seele der ungarischen Mannschaft, informierte Sportwart Wolfgang Franke in einem Telefonat, dass die heute 26jährige aus dem Budapester Team von 2005 damals als Zwölfjährige die 800 Meter in 2:19,6 Minuten für sich entschied. Später startete sie mit großen Erfolgen bei internationalen Sportfesten und Meisterschaften über 1500 Meter und 3000 Meter Hindernis und kehrt nun an den Ort ihres ersten erfolgreichen Einsatzes zurück. Falls Tivi durch seinen Arbeitgeber Urlaub erhält, wird er zum PSD Bank-Indoor-Meeting nach Dortmund kommen, um seinen damaligen Schützling zu unterstützen.

Symbol KameraEx-Sprinterin Stefanie Pähler gehörte damals auch zu den jungen Wilden, die am Vergleichskampf teilnahmen.
(Foto: Peter Middel)

Städtekampf 2017 1 jiWegen des geplanten Umbaus der Helmut-Körnig-Halle muss der Internationale Städtevergleichskampf, der in der Vergangenheit immer am zweiten März-Wochenende stattfand, in diesem Jahr auf den 16. Februar vorgezogen müssen.


Der Begeisterung wird dies jedoch keinen Abbruch tun, denn es haben inzwischen acht Teams aus sechs Nationen zu dieser internationalen Jugend-Begegnung zusagt. U.a. Gäste aus Novi Sad (Serbien), Rydultowy (Polen), Budapest (Ungarn), Lund (Schweden) und Eindhoven (Niederlande) werden erwartet. Hinzu kommt ein Team aus Dortmunds Partnerstadt Zwickau und zwei Kreisauswahl-Mannschaften. Die Mannschaft aus Lund wird voraussichtlich nicht in Bestbesetzung antreten, weil die Schweden Mitte Februar Winterferien haben. Die aufwendige Organisation dieser Veranstaltung übernimmt in diesem Jahr zum ersten Mal Lisa Ryborz. Dortmunds Leichtathletik-Jugendwartin wird bei ihrer „Feuertaufe“ tatkräftig unterstützt von den beiden Routiniers Gerhard Niemeyer und Wolfgang Franke.

AbelePortraet jiKönig Arthur kommt. Mit Zehnkampf-Europameister Arthur Abele haben die Macher des PSD Bank Indoor Meeting in Dortmund am 27. Januar den dritten Titelträger der Europameisterschaften von Berlin verpflichten können. Der Publikumsliebling will über die 60 Meter Hürden die Spezialisten ärgern.

Er ist das Stehaufmännchen der deutschen Leichtathletik. Achillessehnenriss, halbseitige Gesichtslähmung, Bänderrisse oder diverse Brüche – nichts konnte Arthur Abele (SSV Ulm 1986) in seiner Leidenschaft für den Zehnkampf stoppen. Der 32-Jährige mit dem unbändigen Willen kämpfte sich immer wieder zurück.
Die verdiente Krönung fand im vergangenen Sommer bei den Europameisterschaften in Berlin statt. Unvergessen der Moment, als er nach dem Zehnkampf abschließenden 1.500 Meter-Lauf tränenüberströmt auf der blauen Bahn des Berliner Olympiastadions zusammensackte. Gold! Im eigenen Land! Und so mancher Zuschauer hatte Tränen in den Augen.

Mohumed Mohamed jiDie Leichtathletik-Fans haben entschieden: Deutschlands „Leichtathleten des Jahres" 2018 heißen Gina Lückenkemper und Arthur Abele. Beim Nachwuchs erhielten die Stabhochsprung-Talente Bo Kanda Lita Baehre und Leni Freyja Wildgrube die meisten Stimmen. Alle vier Athleten gewinnen die Wahl zum ersten Mal. Mohamed Mohumed erfreut bei der männlichen Jugend als Siebter.

Es ist aufgrund der Fülle an Topathleten sonst schon schwierig genug, sich am Ende des Jahres bei der Wahl zu Deutschlands „Leichtathleten des Jahres“ ganz vorne zu platzieren. Noch größer ist aber diese Herausforderung in einem Jahr wie 2018, in dem die deutschen Leichtathleten bei den Heim-Europameisterschaften in Berlin für ein Highlight nach dem nächsten sorgten. Umso stolzer dürfen Gina Lückenkemper (bisher TSV Bayer 04 Leverkusen, jetzt SCC Berlin) und Arthur Abele (SSV Ulm 1846) sein, dass sie sich dieses Mal bei der Publikumswahl durchsetzen konnten, die auch 2018 wieder von der Zeitschrift "Leichtathletik", den „Freunden der Leichtathletik“ und leichtathletik.de durchgeführt wurde. Fast 27.000 Stimmen wurden in vier Kategorien abgegeben, die meisten in der Kategorie der Frauen und der Männer entfielen auf die Sprinterin und den Zehnkämpfer.

Neujahrslauf 2019 ji jiKreisTrotz des Nieselregens starteten 1.500 Läuferinnen und Läufer beim 6. Phoenix-Neujahrslauf, der bereits im Vorfeld ausgebucht war. „Der Phoenixsee kommt in Läuferkreisen immer gut“, kommentierte der Trainer des LC Rapid, Günter Schrogl, den neuen Teilnehmerrekord.

Das ungewöhnliche Reglement schrieb vor, dass jeder Teilnehmer in maximal 90 Minuten so viele Runden zurücklegen konnte, wie es seiner Leistungsstärke und seinem Kampfgeist entsprach. Den Gesamtsieg holte sich Andreas Feldmann (Meinerzhagen), der innerhalb von 1:39:37 Stunden acht Runden zurücklegte und damit Andreas Kempin (LC Rapid, 1:41:16 Std.) auf den zweiten Rang verweisen konnte. Recht lauffreudig zeigte sich auch Michael Erbe (Lokomotive Dortmund), der sich knapp eine Woche nach seinem Start beim Silvesterlauf Werl/Soest in erstaunlicher Frische zeigte und sechs Runden (19,5km) in 1:16:02 Stunden zurücklegte und damit den Wettbewerbvor Mathias Kamp (Bunert Running Team Dortmund, 1:17:18 h) gewann.

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