Leichtathletik

Horstmann Rainer 1 jiEin winziger Zentimeter trennte Rainer Horstmann (TSV Kirchlinde) bei den deutschen Senioren- Hallen – und Winterwurf – Meisterschaften in Halle vom Kugelstoßtitel der M 60.

Doch der vielseitige Wurfriese, der vor vielen Jahren auch im Zehnkampf für Furore sorgte, hielt sich mit der Diskusscheibe schadlos. Er ließ das Gerät auf sehr gute 45,85 Meter segeln und gab der Konkurrenz das Nachsehen. In der M 70 bestätigte Klaus Kynast (ASC 09 Aplerbeck) sein ungebrochenes Können. Sein Hammer riss erst bei 45,12 Metern ein Loch in den Rasen und das war für ihn der Titel. Er fügte mit 12,40 Meter Kugelstoß-Silber hinzu. Die erfahrenen Sprinter des TSV Kirchlinde ließen über 4 x 100 Meter der M 60 den Konkurrenten vom LAC Quelle Fürth keine Chance. In 1:58,19 Minuten nutzten Thomas Schütte, Hans-Peter Bierwirth, Jochen Meyer und Klaus Weidmann ihr läuferisches Können routiniert aus.

Symbol KameraRainer Horstmann gewinnt Silber im Diskuswerfen (Foto: Horst Merz)

FLVW Wichtige InformationEberhard Vollmer hat wieder den FLVW-LA-Newsletter zusammengestellt. Der LA-Newsletter wird herausgegeben von der Fachschaft Leichtathletik im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen.

Erscheinungsweise: 6 x jährlich.
Die neuste Ausgabe des LA-Newsletters findet sich im Anhang.
Anhänge:
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Attermeyer SamiraDie westfälischen Hallen-Meisterschaften finden am Sonntag in Paderborn mit den Titelkämpfen der U16 ihren Abschluss. Das gestiegene Leistungsniveau der Dortmunder Nachwuchsathleten wird nicht nur an dem umfangreichen Aufgebot mit dem die LG Olympia in die Domstadt reist deutlich, sondern auch die Ende 2018 gegründete Startgemeinschaft LC Schwerte/TSV Kirchlinde tritt mit aussichtsreichen jungen Athletinnen an.

Vor allem im 60-Meter-Sprint der W 15 führt kein Weg an drei Dortmunderinnen vorbei, die nur um ieben Hundertstel von einander getrennt, an der Spitze dominieren. Samira Attermeyer (LGO) ist mit 7,97 Sekunden Spitzenreiterin, gefolgt von Franca Krane (7,98) und Anna Hense (beide Stg. S-K), die mit 8,04 Sekunden zu Buche steht. Größte Konkurrentin des Dortmunder Trios ist Luisa Manegold aus Münster, die ebenfalls auf 7,97 Sekunden verweisen kann. Nur wer einen optimalen Start erwischt, wird sich durchsetzen. Anna Hense wird auch über 300 Meter antreten, und da hat sie es mit rund einer Sekunde Vorsprung vor der Konkurrenz erheblich leichter, sich den Titel zu sichern. Nur neun Hundertstel trennen Hürdenspezialistin Krane mit starken 9,35 Sekunden von der führenden Wattenscheiderin Alexandra Heimchen.

Poerschke Manfred PorträtDie meisten schätzen ihn deutlich jünger ein. An 85 Jahre denkt jedoch niemand. Diesen Geburtstag feierte am 26. Februar Dr. Manfred Poerschke (Foto) bei bester Gesundheit.

„Für mein Alter fühle ich mich noch topfit. Hoffentlich bleibt das noch einige Jahre so“, wünscht sich der ehemalige Viertelmeiler des OSV Hörde. Obwohl Dr. Poersches sportliche Glanztaten schon über 60 Jahre zurückliegen, würde er mit seinem früheren Leistungspotential heute immer noch mit der deutschen Spitzenklasse Schritt halten können. Schließlich kann man von den Zeiten, die damals auf Aschenbahnen erzielt wurden, über 400 Meter eine Sekunde abziehen.

Auch die früheren Spikes mit den langen Dornen haben mit den heutigen High-Tech- Produkten nur noch wenig gemeinsam. Trotzdem brachte es Dr. Manfred Poerschke auf Bestzeiten von 10,7 Sekunden über 100m, 21,4 Sekunden über 200m, 47,0 Sekunden über 400m und 1:52,2 Minuten über 800m. Seinen größten Erfolg feierte der frühere Langsprinter, der Dortmund immer die Treue hielt, am 30. Juni 1957 in Berlin, als er über 400m in einem mitreißenden Rennen in 47,5 Sekunden den Olympiasieger von Melbourne, David Jenkins, schlug. Wenn Dr. Manfred Poerschke, der dreimal in Folge beim Berliner ISTAF den 400m-Lauf gewann, von diesem Überraschungssieg berichtet, glänzen immer noch seine Augen. Dabei können sich auch seine anderen Erfolge sehen lassen.

Schmidt SandraVor dem Halbmarathon auf Platz drei der Serienwertung liegend, ohne Chance, die Führende einzuholen, lief Sandra Schmidt (LT Bittermark, Foto) in 1:24:59 Stunde eine neue persönliche Bestzeit und kam als Erste der W30 in 3:05:47 Stunden Serienzeit mit 30 Sekunden Vorsprung auf die Gesamt-Dritte ins Ziel. Selbstverständlich war ihr auch der erste Platz in der AK nicht zu nehmen.

Bei den Herren erreichten Dirk Wolf als Neunter der M40 in 3:15:03 Stunden und Michael Poletto als Zehnter der M55 in 3:22:49 Stunden gute Serien- Gesamtplätze. Sergej Demykin zeigte sich eine Woche nach dem Grüngürtel Ultra in Köln gut erholt und lief in 1:32:35 Stunden ebenfalls neue persönliche Bestzeit.

Beim oben erwähnten Grüngürtel Ultra in Köln geht es auf 63 km um die Stadt, vorher wird links- oder rechts herum gewählt. Stefan Gartz in 6:45:24 (PB), Marcel Zöllner in 6:45:46 und Sergej Demykin in 6:45:49 Stunden kamen auf den Plätzen 26 bis 28 ein, etwas mehr Zeit nahm sich Sebastian Holz, er kam in 7:04:33 Stunden auf Platz 41 ein.

Eine persönliche Bestzeit erreichte Thomas Karcz beim Bad Salzuflen Marathon, der in Baukastenform verschiedene Strecke anbietet.  Karcz  entschied wieder für die 26 km und erreichte beim dritten Start wieder eine persönliche Bestleistung. Nach 2:23:53 Stunden landete er auf Platz 18 der M45. Weitere Ergebnisse unter www.lt-bittermark.de

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