Leichtathletik

Schreml Elias erreicht mit der Frauensiegerin Asefa Kasgn das Ziel jiKreisZum zweiten Mal wurde Elias Schreml (LG Olympia) durch die „German Road Races“, einer Vereinigung von Straßenlauf-Veranstaltern, als „Deutscher Nachwuchsläufer des Jahres“ ausgezeichnet, eine hoch einzuschätzende Anerkennung seiner Leistungen im zurück liegenden Jahr.

Aber trotz seiner Erfolge ist „Eli“, wie ihn seine Freunde nennen, weit davon entfernt nach seinem 3000 – Meter – Sieg bei den U 20 – Europameisterschaften im schwedischen Boras abzuheben. „Natürlich war ich erst einmal euphorisiert, aber das hat sich inzwischen alles normalisiert.“, sagt der 19jährige. Zwar hat sich sein Leben seit der U 20 EM geändert. Er hat persönlich viel dazu gelernt und ist gereift. „Ich weiß jetzt, dass ich über viel Talent verfüge, und ich habe an Selbstbewusstsein gewonnen. Dennoch kann ich auch Kritik gut wegstecken. Ich bin optimistischer geworden und habe gelernt, dass es sich immer lohnt, zu kämpfen.“ und fügt hinzu: „Das bezieht sich nicht nur auf den Sport.“ Auch in der Schule, dem Goethe-Gymnasium, haben seine Leistungen große Anerkennung gefunden.

Kampfrichter1 ji KreisIm April 2020 veranstaltet der Leichtathletik- Kreis Dortmund eine Kampfrichtergrundausbildung in Kooperation mit dem Leichtathletik-Kreis Unna-Hamm. „Damit verfolgen wir die Absicht in jedem Jahr zukünftig zwei Grundausbildungstermine anbieten zu können,“ betont Kreis-Kampfrichterwartin Beate Klaczynski in einem Schreiben an die Dortmunder Leichtathletik-Vereine.

Die im April 2020 stattfindende Schulung wird voraussichtlich im Kamener Jahnstadion durchgeführt. Eine weitere Schulung findet dann im Herbst in Dortmund statt.Die Kompaktausbildung für neue Kampfrichter wird Theorie und Praxis mit einander verbinden. Die Schulung, die voraussichtlich im Kamener Jahnstadion, Ängelholmerstraße 21, 59174 Kamen stattfindet, beginnt am Freitag, dem 24. April um 18.30 Uhr und endet um ca. 21 Uhr. Sie wird einen Tag später um 9.30 Uhr fortgesetzt. Voraussichtliches Ende ist gegen 16.00 Uhr. Die vollständige Ausschreibung befindet sich im Anhang.

Niedrig Lorenz Yoshi jiKreisZu einer 4 x 400 – Meter – Staffel gehören nun einmal vier Langsprinter. Aber was macht ein Trainer wie Thomas Kremer, wenn ihm der vierte Läufer für die Realisierung seiner ehrgeizigen Pläne fehlt? Er sucht, aber schnelle 400 – Meter – Sprinter sind rar. Aber schon im Sommer dieses Jahres wurde er fündig.

Lorenz Niedrig, der bereits 21,8 Sekunden über 200 und 47,7 über 400 Meter gerannt war und bei der U 20 WM 2017 im italienischen Grosseto zur deutschen Staffel zählte, kam von der Spv. Erkenschwick zur LG Olympia und gab bei den deutschen U 23 – Meisterschaften in Wetzlar sein Debüt im LGO – Dress. Ein Problem jedoch gab es: Der Lehramt-Student in Sport und Geschichte, war auch als Fußballer erfolgreich, und das ließ sich nicht immer mit der Leichtathletik vereinbaren. Der 20jährige verfügte über einen so explosiven Antritt, dass seine Gegenspieler meist nur seine Hacken sahen. „Der Usain Bolt der Westfalenliga“ wurde er genannt. Da fiel es schwer zu den Leichtathleten zu wechseln.

Hense Familie jiKreisDass sich drei Generationen einer Familie mit großen Erfolgen der Leichtathletik verschrieben haben, ist sicher selten, wenn nicht sogar einmalig. In der Dortmunder Leichtathletik spielte die Dynastie Balke / Hense in den vergangenen rund 50 bis 60 Jahren eine große Rolle, und die setzt sich nun mit Zaya und Anna Hense fort. Die Zwillinge, die noch der Startgemeinschaft Kirchlinde-Schwerte/Ruhr angehören, werden im kommenden Jahr für die LG Olympia Dortmund starten.

Wer erinnert sich nicht an Rosi (geborene Klute) und Jörg Balke, die von 1959 bis 1975 bei deutschen Meisterschaften überzeugten. Jörg Balke, der den Dress des Polizei SV Berlin trug, erkämpfte 1959 mit der 3 x 1000 – Meter – Staffel seines Vereins seinen ersten nationalen Titel, dreimal wurde er deutscher 800 – Meter – Meister und bestritt 20 Länderkämpfe für Deutschland. Seine 800 – Meter – Bestzeit von 1:47,1 Minuten, hätte auch heute noch ihren Wert. Er wurde zum Bundestrainer berufen und betreute in dieser Funktion seine spätere Frau Rosemarie, die 1970 als deutsche Vizemeisterin über 800 Meter im Dress des OSC Thier Dortmund ihren größten Erfolg feierte. „Großmutter Rosi“ hält sich mit Walking fit und sagt voller Optimismus: „Hauptsache ist, wenn man noch aufrecht gehen kann.“Ihrer Tochter Tina wurde das Talent für die Leichtathletik in die Wiege gelegt. Aus Tina wurde eine ausgezeichnete Langsprinterin, die auch über 800 Meter mitmischen konnte. Sie wurde mit der 4x400m-Staffel des OSC Thier Dortmund deutsche Meisterin.

Bittermark Oberaden jiBittermärker sind ja bekanntermaßen ein (Lauf)-reiselustiges Völkchen. So erkundete Marita Achenbach auf einer Reise nach Griechenland den Ur-Marathon. Vom Start in Marathon aus hatten die Veranstalter auf einer autofreien Strecke für smogfreie Verhältnisse gesorgt. So konnte Marita nach 4:43:08 Stunden als 6. der W65 die Ziellinie überqueren und freute sich hinterher über das Erlebte.

Den Helfern des Westfalenparklaufes spendierte der LT Bittermark den Start bei der eine Woche später stattfindenden Barbara-Runde in Oberaden. Auf der 10 km Strecke gab es vier Mal den Treppchenplatz, auch wenn es in diesem Jahr nicht nach ganz oben reichte. Dirk Wolf als 2. der M40 war in 0:41:52 Minuten schnellster Bittermärker auf der Strecke. Mit 0:49:44 Minuten holte sich Raimund Schledde den 3. Rang in der M70. Ariane Schmidt wurde 2. der W30 in 0:55:12 Minuten und Birgit Moik kam auf Platz 3 der W65 in 1:02:48. StundenBei den Ultra-Läufen diesen Herbstes taten sich Sergej Demykin und Stefan Gartz hervor. Beim 50 km Herbstwaldlauf in Bottrop waren 50 km zu absolvieren. Andreas Müller in 4:46:07 (11. M55), Stefan Gartz, 4:54:08, (13. M40) und Stefan Reinke als "Ersttäter", 5:43:27, (31. M45) bewältigten den Parcours. Kai Klimkiewicz begnügte sich mit 25 km und kam in 2:12:59 als 24. der M45 ins Ziel.

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