Leichtathletik

Michael Adel Jörg Lennardt jiKreisFührungswechsel mit Anspruch. Auf der außerordentlichen Mitliederversammlung der LG Olympia Dortmund im SportCentrum des TSC Eintracht Dortmund 48/95 übernahm Michael Adel den Staffelstab von Jörg Lennardt, der aus beruflichen Gründen nach 15 Jahren als erster Vorsitzender der Dortmunder Leichtathletik-Gemeinschaft zurücktrat.

Der neue LGO-Chef ist Geschäftsführer bei der IHK Dortmund und damit gut vernetzt. Der 53-Jährige, der dem TSC Eintracht 48/95 Dortmund angehört, ist begeisterter Hobbyläufer. Darüber hinaus hat er über seine Tochter, deren Herz ebenfalls für die Leichtathletik schlägt, Kontakt zur olympischen Sportarbeit. Michael Adel, der in Gießen Rechtswissenschaften studiert hat, ist von Hause aus Basketballer. Er war in dieser Sportart Spieler, Trainer und Schiedsrichter.

Attermeyer SamiraDortmunds U16-Nachwuchs der Leichtathleten war mit viel Selbstbewusstsein zu den Landes-Hallenmeisterschaften nach Paderborn gefahren und wie berechtigt das war, bestätigte sich durch 13 Edelmetall-Plaketten, von denen sechs golden glänzten, sowie zahlreichen Finalplätzen.

Samira Attermeyer (LG Olympia) musste wegen gesundheitlicher Probleme zwei Wochen pausieren, und das wurde im 60-Meter-Sprint der W15 deutlich. Mit 8,13 Sekunden blieb sie klar hinter ihren Möglichkeiten zurück. Im Weitsprung sorgte sie nach zwei ungültigen Versuchen für eine Zitterpartie, doch 5,45 Meter m brachten sie zurück ins Geschehen. Dann im vierten Durchgang flog sie auf tadellose 5,70 Meter und zum Sieg. „Das war trotz kleiner Unsicherheiten ein Traumsprung und zeigte, welches Potential in Samira schlummert“, schwärmte Trainer Oliver Kunz von seinem Schützling. Zudem lieferte sie mit müden Beinen 9,72 Sekunden im Hürdenfinale ab.

Halle Siegerehrung Halle jiAm ersten März-Wochenende trafen sich rund 1100 Sportler in Halle/Saale bei den Deutschen Senioren Leichtathletik Hallenmeisterschaften mit Winterwurf. Leider vertraten verletzungs- oder krankheitsbedingt lediglich acht Leichtathleten die Dortmunder Vereine, die aber sieben Podest-Platzierungen erringen konnten.

Neben Klaus Kynast vom ASC 09 gingen nur noch Sportler des TSV Kirchlinde an den Start. Klaus Kynast startet neu in diesem Jahr in der Altersklasse M70 und hat gleich einen formidablen Beginn hingelegt. Er gewann den Titel im Hammerwerfen souverän mit 45,12m und belegte im Kugelstoßen mit 12,40m den zweiten Platz.

Ebenfalls mit einem ersten und zweiten Platz war Rainer Horstmann vom TSV Kirchlinde im Diskuswerfen und Kugelstoßen in der Altersklasse M60 erfolgreich. Der Silbermedaille im Kugelstoßen, bei dem er dem Sieger mit 13,37m nur um einen Zentimeter unterlegen war, ließ er im Diskuswurf die Goldmedaille mit 45,85m folgen. Mit dem leichten Nieselregen und dem aufkommenden Wind kam er am besten zurecht. Noch großzügiger dekoriert wurde Routinier Jochen Meyer, der im Dreisprung trotz größerer Probleme mit dem Anlauf in der Klasse M65 mit 9,48m deutscher Meister wurde und mit der Staffel der Startgemeinschaft aus Werther/Brackwede/Kirchlinde den viel umjubelten Titel gewann. Diese Staffel wurde nur aus Kirchlinder Sprintern zusammengesetzt.

Kirchlinder Staffel setzte sich gegen Quelle Fürth durch
Thomas Schütte, dem es als Startläufer prima gelang, sich nicht vom Fürther Kontrahenten abschütteln zu lassen, Hans-Peter Bierwirth, der einen sicheren Vorsprung herauslaufen konnte, den Jochen Meyer und Klaus Weidmann nicht nur halten, sondern auch noch ausbauen konnten. Nach 1.58,19 Min. setzte sich die Staffel unerwartet deutlich gegen die Staffel von Quelle Fürth durch.Darüber hinaus brachte die Startgemeinschaft noch das Kunststück fertig, mit der zweiten Staffel in dieser Altersklasse und den angeschlagenen Kirchlindern Horst Hampel und Peter Neumann auf den Bronze Rang zu laufen.

Außerdem konnte sich Hans-Peter Bierwirth zur großen Überraschung über 60m in Saisonbestzeit mit 8,72 Sek. für den den Endlauf in der Altersklasse M60 qualifizieren. Dort belegte er mit 8,77 Sek. einen unerwarteten fünften Platz. Sein Trainingspartner Thomas Schütte kam über die 60m mit 9,08 Sek ins Ziel und belegte mit 30,05 Sek. über die 200m Distanz einen guten siebten Platz. Außerdem erlief sich Jochen Meyer aus der M65 nach einem total verpatzten Start über 60m noch Platz sechs. Ebenfalls große Startprobleme hatte Horst Hampel bei seinem Lauf über die 60m Hürden. 11,67 Sek. bedeuteten für ihn Platz sechs.

Symbol KameraDas Dortmunder Team bei der Senioren-Hallen-DM in Halle an der Saale.
(Foto: Privat)

Anna Hense mit ihren Eltern Olaf und Tina Hense jiKreisDie neu gegründete Startgemeinschaft Kirchlinde-Schwerte/Ruhr errang bei den westfälischen U16-Meisterschaften in Paderborn zwei Titel sowie einen zweiten und dritten Platz. „Mit dieser Bilanz sind wir sehr zufrieden“, freute sich Coach Rainer Buchholz.

Recht gut aufgelegt zeigte sich bei der Startgemeinschaft vor allem Anna Malia Hense (LC Schwerte), die sich im 300m-Lauf der weiblichen Jugend W15 als souveräne Siegerin von 41,19 auf ausgezeichnete 39,67 Sekunden verbesserte und damit deutlich schneller als Johanna Rier (LG Coesfeld, 41,61 Sek.) und Felina-Malin Fiener (TV Wattenscheid, 42,66 Sek.) war. Mit dieser Zeit hätte die Schülerin des Friedrich-Bährens-Gymnasiums in Schwerte in der letztjährigen Freiluft-Bestenliste des DLV den dritten Platz belegt. „Wenn man bedenkt, dass es in der Halle wesentlich schwieriger zu laufen ist als im Freien, dann kann man Annas Leistung nicht hoch genug einschätzen. Mit solch einem großen Leistungssprung hatte ich nicht gerechnet“. meinte ihr Trainer Rainer Buchholz.

Gröver Paul 98 800m Sieger ji jiKreisDen Nachwuchs-Leichtathleten der LG Olympia gelang bei den westfälischen U16- Hallenmeisterschaften in Paderborn viermal der Sprung auf die höchste Stufe des Siegertreppchens.

Im 800m-Lauf der Klasse M14 überzeugte Paul Gröver mit seinem Spurterfolg in 2:11,57 Minuten vor Robert Rutz (SC Herford, 2:11,81 Min.) und Max Wallinda (2:13,06 Min.). „Ich habe aufgrund der Meldezeiten mit diesem Erfolg gerechnet“, erklärte der Schützling von Steven Orlowski nach seinem knappen Sieg selbstbewusst. Der hoffnungsvolle Nachwuchs-Mittelstreckler trainiert vier- oder fünfmal in der Woche und hat damit in Hinblick auf die Freiluftsaison jede Menge Luft nach oben. Dass Paul Gröver in der Ahorn-Sporthalle so gut spurten konnte, verdankt er u.a. seiner hohen Grundschnelligkeit, die er als Sechster im 60m-Sprint mit 8,10 Sekunden unterstrich.

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