Leichtathletik
Laufbild jiEigentlich sollte der Start der Serie am 24.Mai 2020 erfolgen.

Bedingt durch die Corona-Pandemie haben sich die Veranstalter der Laufserie von "Rund um Dortmund" jedoch entschieden, die Ausgabe 2020 ausfallen zu lassen.Zum einen sind bis zum 31.August.2020 Massenveranstaltungen verboten, zum anderen kann bei zwei Gruppen mit je 70 Teilnehmern kein Mindestabstand garantiert werden.Den bereits gezahlten Organisationsbeitrag würde "Rund um Dortmund" gerne an Bodo .e.V. spenden. Alternativ können die Beträge aber auch auf Wunsch erstattet werden. Hierzu bitten die Veranstalter um eine Mail mit Bankverbindung bis zum 16.05.2020.Weitere aktuelle Entwicklungen werden unter www.rundumdortmund.de veröffentlicht.
Stadion Rote Erde jiKreisDer DLV hat im Rahmen der deutschlandweiten Bemühungen zur Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sports ein Konzept mit Übergangsregeln für die Leichtathletik erstellt. Dieses ist jetzt online abrufbar.

Allein die Bundeskader-Athleten konnten ihr Training an Bundes- und Landesstützpunkten zuletzt wieder aufnehmen. Der vereinsbasierte Sportbetrieb ruhte aufgrund der Corona-Pandemie bisher weiter. Um den Einstieg in den Trainings- und später auch Wettkampfbetrieb unter Berücksichtigung aller notwendigen Sicherheits- und Hygiene-Maßnahmen einheitlich zu gestalten, hat der organisierte Sport unter Federführung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zuletzt umfangreiche Konzepte und Leitlinien vorgestellt.Eine Handreichung mit spezifischen Übergangsregeln für die Leichtathletik, erstellt vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV), kann im Anhang abgerufen werden. In Bezug auf die bisher getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie und in Erwartung einer weiteren positiven Entwicklung zielt der DLV auf die Realisierung einer späten nationalen Wettkampfsaison. Die rechtzeitige vorangehende Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes bis zum Vereinssport ist Voraussetzung für eine hinreichende Vorbereitung von Sportlern auf diese Wettkämpfe.
Bekker Emil jiKreisManch ein Bundesliga-Spieler würde Emil Bekker wahrscheinlich um seine Schnelligkeit beneiden. Der 17-jährige Sprinter der LG Olympia Dortmund fegte im vergangenen Jahr am 8. Juni in Gladbeck die 100 Meter in der für sein Alter exzellenten Zeit von 10,93 Sekunden herunter und war damit in Westfalen Schnellster des Jahrgangs 2003- und das nach nur wenigen Monaten Aufbautraining.

Die neue Sprint-Rakete kommt aus dem Fußball-Lager. Zehn Jahre jagte er dem runden Leder nach und fiel dabei durch seine enorme Schnelligkeit auf. "Ich habe beim Fußball gemerkt, dass meine Stärke das Sprinten ist- vor allem, wenn es über die Flügel ging. Da bin ich immer allen davon gerannt, sodass mir eines Tages der Gedanke kam, es einmal mit der Leichtathletik zu versuchen, denn ich wollte wissen, ob ich auch dort der Schnellste bin," berichtet der aufgeweckte Jugendliche, der für verschiedene Vereine spielte- zuletzt für den TSC Eintracht 48/95 Dortmund.Fußball-Spieler, die recht schnell sind, unterliegen der Gefahr, dass sie oft gefoult werden. Emil Bekker machte nur bedingt diese Erfahrung: "Ich war nie der Spieler, der in brenzelige Situationen hineingerannt ist und bin nie mit dem Kopf durch die Wand gegangen. Das hat mich vor manch einem Foul bewahrt."

Czarnetzki Thomas„Unsere Schützlinge müssen wissen, dass wir sie nicht alleine lassen.“, sagte Thomas Czarnetzki, der zusammen mit Belen Schauerte die Sprinter*innen der LG Olympia betreut, als Ende März Körnighalle und Stadion Rote Erde für die Athleten gesperrt wurden und sie über Alternativen nachdenken mussten.

Das Duo stand vor schwierigen Aufgaben, denn es galt, die gute Form, die sich die Gruppe während der Wintermonate erarbeitet hatte, zu erhalten. Dazu wurden individuelle Tages- und Wochenpläne erarbeitet, nach denen die meist recht jungen Akteure zu Hause und im Garten gezielte Übungen durchführen konnten. Zwar gehören ein Teil der Sprintergarde dem westfälischen Landeskader an, doch reicht das nicht ganz, um die Privilegien der nationalen Olympia- und Perspektivkader genießen zu können. So mussten Thomas Czarnetzki und Belen Schauerte, ihre Schützlinge weiter auf besondere Weise betreuen.

Hoselmann Marcus Kreis jiDer Sparkassen Phoenix-Halbmarathon gehört mit seinen Teilabschnitten durch den Westfalenpark, den Rombergpark und über Phoenix-West zu den attraktivsten Halbmarathon-Läufen des Landes.

Fixer Termin für das beliebte Laufevent ist alljährlich der 3. Oktober. Auch in diesem Jahr soll der Lauf trotz der Corona-Krise stattfinden. Die Politik hat bis Ende August ein Verbot von Großveranstaltungen ausgesprochen. Daher würde der Austragung des Sparkassen Phoenix-Halbmarathons eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Doch Organisator Marcus Hoselmann bleibt bei den augenblicklich schwierigen Zeiten Realist: „Das Argument mit dem Termin stimmt natürlich,“ meinte er in einem Gespräch mit den Dortmunder Ruhr-Nachrichten, „aber man muss auch sagen, dass die Situation alle 14 Tage neu bewertet wird. Wir wissen also nicht, was demnächst kommt, und stehen daher vor großen Unsicherheiten. Natürlich befinden wir uns voll in den Planungen, haben aber aufgrund von Kurzarbeit unsere Agentur umstrukturiert.“

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