Leichtathletik

 

 

00xIm Allgemeinen sorgen die Tri†nitas-Kinder für Titel und respektable Ergebnisse. Beim Halbmarathon mit Start und Ziel am Dortmunder Phönixsee und beim Halbmarathon in Leipzig zeigten aber besonders die Erwachsenen des Vereins erwähnenswerte Leistungen.

 

Mit dem Start des Phönix-Halbmarathons schlug für Uwe Wienand, Jahrgang 1961, die Stunde der Wahrheit beim ersten Wettkampf seines Lebens, auf den er gut fünf Monate unter Anleitung von Vereinstrainer Dr. Jens Fischer hintrainiert hatte.

 

Uwe Wienand zeigte vom Start weg eine disziplinierte Leistung und kam mit einer Nettozeit von 1:42:10 h fast drei Minuten vor der kalkulierten Zielzeit unter dem Zielbogen an. Dementsprechend euphorisch konnte Uwe Wienand von den Vereinsbetreuern in Empfang genommen werden.

 

Aus Trainersicht bestätigte sich damit einmal mehr, dass Leistung in jedem Altersbereich und von jedem Ausgangsniveau über einen Halbjahreszeitraum individuell steuerbar ist, vorausgesetzt, Athlet/inn/en haben die persönliche Motivation und Selbstdisziplin, um die Trainingsvorgaben in drei Einheiten pro Woche umzusetzen. Für Uwe Wienand wird der Trainingsplan jetzt auf ein 45-Minuten-Tempo über die 10-Kilometer-Distanz beim Westfalenparklauf Ende November 2015 abgestimmt.

 

Den gelungenen Phönixsee-Auftritt der Tri†nitas-Erwachsenen komplettierten Tri†nitas-Betreuer Rainer Simon in 1:59:00 h und Dr. Fritz Rensmann (trotz Sturz bei Kilometer 9) in 1:57:18 h mit guten Mittelplätzen in ihren jeweiligen Altersklassen.

 

03Beim Halbmarathon in Leipzig lag das Hauptaugenmerk in diesem Jahr weniger auf der Leistung von Malte Fischer, der durch abiturbedingt reduzierten Trainingsumfang nur einen ruhigen Ausdauerlauf mit Wettkampfatmosphäre absolvieren konnte, sondern auf Maltes Großvater, Robert Fischer, der sich in der Altersklasse M70 über 10 Kilometer ins Zeug legte.

 

Malte hatte in einem stärker als in den Vorjahren besetzten Starterfeld keine Chance auf eine Wiederholung seiner Siege aus den Jahren 2013 und 2014. Von Anbeginn des Rennens konnte er dem 33-Minuten-Tempo an der Spitze auf der anpsruchsvollen Strecke nicht folgen. Im Ziel reichte es immerhin zu Platz 5 in der Gesamtwertung und einem sicheren Sieg in der Altersklasse U16, wobei er auch noch schneller als die Besten in den höheren Jugend- und Juniorenklassen U18 und U20 war. 

 

Robert Fischer hingegen konnte die Früchte seiner mehrwöchigen Vorbereitung mit einem auf ihn zugeschnittenen Trainingsplan ernten. In 55:21 min lief er nicht nur eine für die Altersklasse M70 respektable Zeit, sondern erreichte auch den zweiten Altersklassenplatz. Mit einem längeren Trainingsvorlauf peilt er für das kommende Jahr die 50-Minuten-Marke an; ein ambitioniertes, aber erreichbares Ziel für einen Athleten, der bei der nächsten Auflage des Wettkampfes in der Altersklasse M75 an den Start gehen wird.

 

Weitere Informationen finden sich online unter www.trinitas-dortmund.de.