Leichtathletik

 

 

16Der traditionelle Wettkampf der internationalen Challenge-Serie im holländischen Almere wurde für das Jahr 2014 zur ETU-Europameisterschaft auf der Langdistanz aufgewertet.

 

Der Freitag gehört bei dieser Veranstaltung in jedem Jahr den Jugendlichen, die sich mit internationalem Meisterschaftsflair in der Junior Challenge auf einem Zehntel der Ironman-Distanz der Erwachsenen, d. h. 0,38km Schwimmen, 18km Radfahren und 4,2km Laufen, messen.

 

Gestartet wurde der Wettkampf in zwei Gruppen, wobei der (im niederländischen Sprachgebrauch) Überbau der 16- bis 19-Jährigen, d. h. Jugend A und Junioren in deutscher Klassierung, fünf Minuten vor dem Unterbau der Unter-16-Jährigen, d. h. Schüler A und Jugend B der deutschen Altersklassen, ins Rennen geschickt wurde.

Tri†nitas-Athlet Malte Fischer, dank der Freistellung durch das Ursulinengymnasium Werl bereits am Donnerstag angereist, hatte sich intensiv mit den Streckenverhältnissen vertraut machen können und konnte optimal vorbereitet in den Wettkampf gehen.

  

Vom Schwimmstart weg reihte er sich in den Zug der Spitzengruppe auf dem Weg zur ersten Boje ein. Auch nach dem Umschwimmen der zweiten Boje konnte er auf dem Rückweg zum Schwimmausstieg Kontakt zur Spitze halten, sodass er mit Platz 3 nach dem Schwimmen den Grundstein für ein gutes Gesamtergebnis legte.

 

Der erste Wechsel funktionierte perfekt, sodass Malte als führender Athlet auf die Radstrecke fahren konnte.

 

Weil der Wettkampf als klassischer Triathlon mit Windschattenfahrverbot reglementiert war, mussten alle Fahrer im Wind ihr eigenes Tempo finden. Problematisch wurde die Tempofahrt immer dann, wenn die Schnellsten der „Unterbau“-Jahrgänge auf langsamere Radfahrer aus dem Feld der vor ihnen gestarteten Älteren auffuhren. Auf Anweisung des Trainers ging Malte bei den Überholvorgängen und in den winkligen Passagen des Radkurses kein Risiko ein und kam mit der zweitbesten Radzeit gut 30 Sekunden hinter dem Führenden zum zweiten Mal in die Wechselzone.

 

10 Sekunden des Rückstandes kappte er bereits mit der neuerlich besten Wechselzeit aller Teilnehmer. Auf der Laufstrecke brauchte Malte anschließend im Bewusstsein seiner überragenden Laufform nicht einmal einen Kilometer auf dem Wendepunktkurs, um die Spitze zu übernehmen und mit kontrolliertem Lauftempo auf den letzen Kilometern ins Ziel einen Vorsprung von über zwei Minuten auf die Nächstplatzierten herauszulaufen.

 

Maltes Laufzeit und seine Wechselzeiten wurden an diesem Tage auch von keinem Starter aus dem Feld des „Überbaus“ erreicht. 47:20min. als Siegerzeit sicherten Malte nicht nur den Applaus des fairen holländischen Publikums auf den gut besetzten Tribünen, sondern waren unter Einrechnung der Zeiten der um bis zu sechs Jahre Älteren im „Überbau“ die siebtbeste Gesamtzeit des Tages.

 

 

Weitere Informationen finden sich online unter www.trinitas-dortmund.de.