Leichtathletik

TrinitasKreiskirchentag jiGrundgedanke bei der Vereinsgründung von Trinitas Dortmund von 2012 eV vor knapp einem Jahr war die produktive Verbindung von kirchlicher Jugendarbeit und ambitioniertem Sportbetrieb. Beim Kreiskirchentag auf dem Marktplatz in Dortmund-Hombruch zeigte sich, wie lebendig dieser Gedanke ist — und dass er sogar auf das Verhältnis der Generationen und Geschlechter ausstrahlt.
Der Kreiskirchentag begann mit einem fröhlichen Gottesdienst, der vom Stellvertretenden Vereinsvorsitzenden und Pfarrer in Personalunion, Ralf Greth, in Zusammenarbeit mit Pfarrer Michael Nietzke geleitet wurde. Für ein belebendes Element sorgten vier Tri†nitas-Kinder, Joshua Simon, Johanna Simon, Klara Fischer und Malte Fischer, mit einer Evangeliumslesung in verteilten Rollen.
Nach Gottesdienstende mussten die Kreiskirchen-tagsbesucher nicht weit wandern, um sich im einladend gastlich geschmückten Pavillon der Ev. Kirchengemeinde Syburg — Auf dem Höchsten in Kooperation mit der Ev. Kirchengemeinde Berghofen bei Zwiebelkuchen und Federweißer bewirten zu lassen.
Attraktion des Pavillions war neben kulinarischem Genuss ein Rennradergometer des Vereins, auf dem sich die Kreiskirchentagsbesucher auf einer 1.000-Meter-Strecke im Kampf gegen die Uhr versuchen konnten. Da schwerere Menschen fester in die Pedale treten können, wurde nicht die benötigte Zeit zum Wertungsmaßstab erhoben, sondern die durchschnittliche Watt-Leistung im Verhältnis zum Körpergewicht, sodass alle Kandidaten für eine Ergometer-Runde erst einmal auf die Waage mussten.
Schnell hatte sich eine Menschentraube um das Trainingsgerät gebildet, die einen guten Überblick über die Leistung der Ergometernden hatten, da eine Computeranimation der zu bewältigenden Strecke per Beamer an die Wand des Pavillons projiziert wurde.
Der Gang auf die Waage fiel den Menschen über- raschend leicht; auch das im Vorfeld erwartete Stöhnen ob der angezeigten Werte fiel erstaunlich leise aus.
Und dann trafen sich tatsächlich Generationen und Geschlechter: vereint unter dem Pavillondach im Streben nach einer möglichst schnellen Bewältigung eines Ergometer-Kilometers. Mehr als vierzig Menschen erprobten sich auf der Maschine; über ein Drittel von Ihnen Frauen. Drei Menschen aus den 1930er Jahrgängen strampelten mit Kindern der Jahrgänge 2005 und 2006 um die Wette.


In der Breite erreichten die Teilnehmenden Leis- tungswerte zwischen 2 und 2,5W/kg Körpergewicht. Um die Wertungsspitze zu erreichen, mussten aber Leistungen deutlich über 3W/kg erbracht werden; bei den Männern über 4W/kg. Als trittfesteste Frauen erwiesen sich Elke Simon, Pfarrerin Sabine Breithaupt-Schlak aus der Ev. Kirchengemeinde Berghofen und Ina Fischer. In der Männerwertung dominierten Michael Rösner, Rainer Simon und Pfarrer Ralf Greth, der damit das Pendant zu Sabine Breithaupt-Schlak in der ambitionierten Verbindung von Kirche und Sport bildete. Bei den Kindern zeigte sich die trainingsmäßige Vorbildung der Tri†nitas-Athleten. Johanna Simon und Klara Fischer erbrachten mit deutlichem Vorsprung die besten Mädchen-Leistungen vor Kim Borsch. Bei den Jungs wurden die Tri†nitas-Kinder Linus Welp und Jakob Simon zweiter und dritter hinter Malte Fischer, der bei einem Körpergewicht von knapp über 41kg eine Durchschnittleistung von 209W trat und als einziger aller Trittfesten des Tages die Marke von 5W/kg übertraf.

Für alle Beteiligten war es eine Schweiß treibende, erquickende Veranstaltung, die das Vereinsmotto in der Kombination aus Anstrengung und Spaß in der Spitze und in der Breite mit Leben erfüllte.