Leichtathletik

Stratmann Laura 09.03.16 ji jiLaura Stratmann erzielte in Hemer mit 12,48 Sekunden als Siegerin des U18-Laufes die Qualifikation für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm.

Die 4 x 100m-Staffel der Startgemeinschaft Annen-Schalke 04-Lanstrop erzielte in der Aufstellung Lisa-Marie Hupe, Laura Stratmann, Lea Bergmann und Romina Petzke 50,67 Sekunden. Es war eine reine Lanstroper Staffel, die in dieser Besetzung noch nie am Start war.

Siebenkämpferin Maren Becker erzielte im Hochsprung 1,55m und stieß 10,47m mit der Kugel, was für Maren persönliche Bestleistung bedeutet. Lea Bergmann erzielte im Weitsprung ansprechende 5,17m und lief direkt nach dem Weitsprungfinale die 100m in 13,05 Sekunden.

Schreml Elias jiKreisAls 17. der Weltrangliste war Elias Schreml (LG Olympia) bei den U18-Weltmeisterschaften in Nairobi angetreten, als Achter nach 3;55,94 Minuten über 1500 Meter kehrte er zurück, ein toller Achtungserfolg für den 16jährigen Dortmunder Mittelstreckler, der mit unvergesslichen Eindrücken aus Kenia zurück kehrte.

“Es ist schon etwas ganz Besonderes, dass ich bei dieser Weltmeisterschaft dabei sein konnte“, weiß er die Berufung in das deutsche Team zu schätzen. Schon die Atmosphäre im Stadion motivierte ihn zusätzlich und beeindruckte ihn tief. „Ich glaube nicht, dass ich in naher Zukunft so etwas noch einmal erleben werde. 60000 Zuschauern machten einen Höllenlärm, vor allem wenn Kenianer am Start waren. Man wurde fast taub“ , erinnert er sich.

Dass er erst drei Tage vor seinem Wettkampf im knapp 1700 Meter Meereshöhe gelegenen Nairobi eingetroffen war, machte ihm zu schaffen, denn er wusste zuvor nicht wie er auf die Höhe reagieren würde. „Schon das Einlaufen hat mich sehr angestrengt. Aber im Wettkampf habe ich dann aber vor lauter Aufregung nichts mehr gemerkt und bin nur noch gerannt“, erinnert er sich und beschreibt seine erfolgreiche Strategie im Vorlauf und Finale: „Eigentlich wollte ich nur Erfahrungen sammeln. Ich hatte mir vorgenommen, mich an die Spitzengruppe dranzuhängen und am Schluss versuchen, möglichst viele einzusammeln“. Das ist ihm schon im Vorlauf gut gelungen.

„Jetzt ist alles nur noch Zugabe“, sagte er sich vor dem Endlauf, den er als einziger Europäer gegen die als unschlagbar geltenden Afrikaner erreichte. Mit seinem Trainer Pierre Ayadi, mit dem er in ständigem Kontakt blieb, hatte er verschiedene Taktiken durchgespielt. Klug hielt er sich aus allen Rangeleien, die sogar zu Disqualifikationen führten, heraus und seine Taktik war erneut die Richtige. „Man muss sich etwas zutrauen und mit vollem Einsatz kämpfen. Dabei darf man keine Angst vor Gegnern haben, die schon schnellere Zeiten gelaufen sind“, beschreibt der junge LGOer seine Wettkampfeinstellung.  Nach seinem 1500-Meter-Einsatz erhielt er auch im Vorlauf über 4 x 400 Meter das Vertrauen der Mannschaft und trug dazu bei, dass die Staffel das Finale erreichte.

Viele Freundschaften geknüpft
Das deutsche Team mit Athleten, Trainern, Masseuren und Ärzten umfasste rund 60 Personen und wohnte auf dem Gelände der Universität zusammen mit der polnischen Mannschaft. „Wir haben uns mit allen gut verstanden, und ich habe viele Freundschaften geknüpft“, berichtet „Eli“. Sogar mit Kenianern nahm er trotz der sprachlichen Probleme Kontakt auf: „Irgendwie wussten wir immer, was der andere sagen wollte.“ Leider haben die Athleten von der Stadt Nairobi und ihrer Umgebung kaum etwas gesehen und den nahen Killimandscharo, mit 5895 Metern Höhe, das „Dach Afrikas“ passierten sie auf dem Rückflug nur bei Nacht.

Schreml lässt sich nur eine kurze Erholungspause, bevor er das Training für die in knapp drei Wochen anstehenden deutschen Jugend-Meisterschaften in Ulm wieder aufnimmt.„Ich bin superstolz auf Eli, wie er bei seiner ersten internationalen Meisterschaft und seinem Debüt im Nationaltrikot seine Leistung abgerufen hat. Das ist toll und auch nicht selbstverständlich“, sagt sein Trainer Pierre Ayadi und ergänzt: „Das ist auch ein Erfolg für seine Schule, das Goethe-Gymnasium, das dazu beigetragen hat, dass er sich seinen sportlichen Traum erfüllen konnte und zudem ein hervorragendes Zeugnis erhalten hat.“

Symbol KameraElias Schreml ist in der Schule und im Sport erfolgreich.
(Foto: Yoshi Müller)

Junker Torben jiMehrere Sprinterinnen und Sprinter der LGO nutzten die erstmals ausgetragenen Kölner Leichtathletik-Tage am Samstag und Sonntag noch einmal für schnelle Zeiten.

Für das Highlight sorgte dabei Torben Junker, der sich eigentlich auf den 400 Metern heimisch fühlt. Mit 10,72 und 21,09 Sekunden verbesserte der Schützling von Thomas Kremer nicht nur seine bisherigen persönlichen Bestzeiten deutlich, sondern erzielte auch die schnellsten Sprintzeiten eines Dortmunders seit 15 Jahren. Über 100 Meter war zuletzt 400 Meter-Europameister Ingo Schultz schneller, der 2002 mit 10,71 Sekunden gestoppt wurde. Hinter Torben Junker verbesserte sich Johannes Herm auf 11,55 und 23,16 Sekunden, Leon Budde erzielte 11,75 und 23,57 Sekunden.

Über 100 Meter der Frauen lief Nina Braun zum Saisonabschluss noch einmal gute 11,82 Sekunden und wurde damit Dritte. Johanna Bechthold lief in 11,87 Sekunden auf Rang 6. Nina Braun trat außerdem über 200 Meter und verbesserte ihre Saisonbestzeit auf 24,94 Sekunden.

Gerwin Meier konnte über 800 Meter seine Saisonbestleistung auf 1:57,55 Minuten verbessern. Über 2000 Meter Hindernis erzielte Maiko Rauschen 7:45,59 Minuten, Yannik Schönfeldt kam in der männlichen Jugend auf 6:49,59 Minuten. Beiden verpassten damit die erhoffte Norm für die Deutschen Jugend-Meisterschaften (04. bis 06. August in Ulm). Lara Reifers steigerte in der U18 ihre Bestzeit über 1500 Meter Hindernis auf 5:28,48 Minuten.

Die komplette Übersicht in der Ergebnisliste.

Symbol KameraTorben Junker zeigt sich stark verbessert auf den kurzen Sprintstrecken
(Foto: Peter Middel)

Kornobis Martin Gladbeck jiNachdem Martin Kornobis (LG Olympia) trotz seines Meistertitels mit seiner Kugelstoß-Leistung bei den NRW-Meisterschaften nicht zufrieden war, wetzte er diese Scharte in Hemer wieder aus. Er katapultierte den Eisenball auf ausgezeichnete 16,24 Meter und entschied den Wettbewerb überlegen für sich.

Die Freude von Laura Stratmann (Teutonia Lanstrop) über ihren 100-Meter-Erfolg in der W U18 in vorzüglichen 12,45 Sekunden währte nur kurz. Der Windmesser zeigte eine Unterstützung von 2,3 Meter pro Sekunde, so dass diese Leistung nicht Bestenlisten reif ist. Hingegen waren die 13,07 Sekunden ihrer Vereinskameradin Lea Bergmann, ebenso wie ihr Weitsprung von 5,18 Metern regulär.

Bei der männlichen Jugend B war Max Berger mit 11,75 Sekunden schnellster 100-Meter-Sprinter und verriet seine erfreuliche Beständigkeit. 11,64 wurden für Gilbert Toppmöller in der M U20 (6.) gestoppt. Emma Bol (alle LGO) meisterte im Hochsprung der W U18 1,64 Meter. Maren Becker (Teutonia Lanstrop) schaffte 1,55 Meter und stieß die Kugel auf 10,47 Meter. Lea Laukandt (LGO) machte ihre neu gewonnene Wurfstärke mit 10,36 Metern mit der Kugel und 30,02 Metern im Speewurf deutlich. In 50,73 Sekunden umrundete das 4 x 100-Meter-Quartett der Teutonia Lanstrop mit Lisa-Marie Hupe, Laura Stratmann, Lea Bergmann und Romina Petzke die Piste.

Mit 51,00 Sekunden über 400 Meter untermauerte Michael Wilms, der eigentlich auf den längeren Strecken zu Hause ist, seine Ansprüche auf einen Platz im 3 x 1000-Meter-Trio der LGO für die „Deutschen“,

In letzter Minute verbuchte Jasmin Semp (W U20) in Kerken-Nieukerk mit 40,18 Meter die Norm für die deutschen Jugend-Meisterschaften.

Hemer, 100 m Hü.: Lea Laukandt (LGO) 18,05 Sek., Lisa – Marie Hupe 18,10 Sek. - Speer: Maren Becker 26,41 m., Lea Bergmann 26,02 m., Lisa – Marie Hupe 22,25 m -Frauen, Kugel: Jovanna Klaczynski (alle Teutonia Lanstrop) 9,53 m – Weit: 2. Vanessa Braun (TSV Kirchlinde) 5,26 m – Speer: 3. Vanessa Braun 35,04 m.,, Jovanna Klaczynski 31,67 m – WU 20, 200 m: 3. Katharina Loska 26,96 Sek. - Frauen, 100 m: Belen Schauerte 13,48 Sek. - Männer: 200 m: Timo Görs (beide LGO) 24,10 Sek. - M 55, 100 m: Markus Wienand 14,89 Sek. - M 60, 100 m: Peter Neumann 14,55 Sek., Klaus Weidmann 14,67 Sek. - 200 m: Jochen Meyer (alle TSV Kirchlinde) 29,60 Sek.

de Graat Patricia 31.07.16 jiPatricia de Graat (LG Olympia Dortmund) schied heute bei den U20- Europameisterschaften im italienischen Grosseto bereits im 1500m-Vorlauf aus.

Die LGOerin fand während des gesamten Rennens nicht ihren gewohnten Laufrhythmus, verlor bereits nach 500 Metern den Abschluss zur Spitzengruppe und musste sich im Ziel mit dem neunten Platz in 4:34,53 Minuten begnügen. "Ich hätte mir eine bessere Zeit gewünscht", bemerkte sie gegenüber Leichtathletik.de. Und sie fügte hinzu: „Aber wir haben vorher schon mega lange gestanden. Da haben sich meine Beine schon matschig angefühlt."

Patricia Graats Fazit: „Es war trotzdem toll, hier dabei zu sein. Das Rennen muss ich jetzt einfach abhaken."

Symbol KameraPatricia de Graat will ihr Rennen möglichst schnell abhaken. 
(Foto: Peter Middel)

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