Leichtathletik

Hoeschpark FrühlingslaufaDer TV Einigkeit Barop eröffnet am Samstag im Hoeschpark mit seinem beliebten Frühjahrslauf die Dortmunder Freiluftsaison der Leichtathleten. Dabei werden Wettbewerbe von den 400 Metern bis zur „Königsstrecke“ über zehn Kilometer angeboten.

Rund 300 Teilnehmer werden erwartet, und der Veranstalter hofft, dass auch die heimischen Leistungsträger dabei sein werden, da im Rahmen des Frühjahrslaufes die Dortmunder Kreismeisterschaften ausgetragen werden. 
Wettbewerbe und Zeitplan
12.00 3000 m für Männer, Frauen, Jugendliche MU 18 und MU 20 , sowie Schüler MU 16 – 12.30 ca. 400 m für Bambini Jahrgang 2010 und jünger – 12.45 1000 m für WK (W 8 und W 9) – 12.55 1000 m für MK 10 ( M 8 und M 9) – 13.10 2000 m für WK U12 ( W 10 und W 11) – 13.25 2000 m für MK U 12 (M 10 und M 11) - 13.40 2000 m für WU 14 (W 12 und W 13) – 14.00 3000 m für WU 16 (W 14 und W 15), WU 18, WU 20 und MU 14 (M 12 und M 13) – 14.30 10000 m für Männer, Frauen und Senioren M/F

Frei Paul ji jiKreisseitePaul Frei (TUS Westfalia Hombruch) kommt gerade vom Kinderturnen, als ihn noch ein nachträglicher Glückwunsch zu seinem 80. Geburtstag erreicht.

„Die Arbeit mit den Kindern ist für mich eine Herzensangelegenheit. Selbst, wenn sie etwas quirliger sind, macht mir das nichts aus,“ betont Paul Frei, der mit März seinen runden Ehrentag, ganz heimlich still und leise feierte.
Seine Zurückhaltung will der Geburtstagsjubilar erst in 20 Jahren aufgeben. „Wenn ich 100 Jahre alt werde, werde ich ganz groß feiern,“ verspricht der rüstige Hombrucher, der fitter als manch ein Jugendlicher ist.
Für den  Apotheker, der sich seit acht Jahren im (Un-) Ruhestand befindet, ist Bewegung die beste Medizin: „Ich habe zeitlebens Sport getrieben und bin immer noch mit jungen Leuten zusammen. Das hält jung.“
Paul Frei begann seine sportliche Laufbahn 1946 beim TV Neckarhausen. Vielseitigkeit  war bei ihm Trumpf, denn er suchte sein sportliches Glück in  der Leichtathletik, im Turnen und im Handball.
Nach seinem Studium in Freiburg zog der frühere badische Hallenmeister im Weitsprung und 10,9-Sekunden-Sprinter 1963 nach Dortmund und fand in Hombruch eine neue sportliche Heimat. Im Hombrucher Dress wurde Paul Frei  u.a. Westfalenmeister und Harkortfest-Sieger.

 

Atzbacher Finn jiDie Hallensaison neigt sich dem Ende zu und die Jugendsprinter nutzten die letzten Hallensportfeste, sich mit schnellen Zeiten in den Sommer zu verabschieden.

Beim Hallensportfest des PTSV Dortmund in der Körnighalle entschied der beständige Leon Lutterkordt (LG Olympia) die 200 Meter der A – Jugend in 23,08 Sekunden für sich und verpasste seinen Hausrekord nur um eine Hundertstel. Sein Trainingsgefährte Gilbert Toppmöller, dessen Stärke im Langsprint liegt, steigerte sich auf 23,83 Sekunden. Der 17jährige Constantin Rutsch, der wegen einer Fußverletzung bei den Landesmeisterschaften um seine Stabhochsprungchancen gebracht wurde, wartete überraschend mit 7,82 Sekunden über 60 Meter auf. In Münster schwang er sich im dritten Versuch über 3,92 Meter und fand als Sieger der MU 18 Anschluss an seine früheren Leistungen. In der MU 20 entschied Finn Atzbacher den Wettbewerb mit 3,82 Metern für sich.

Bei den Männern brachte sich Eike Gruber (alle LGO) viel versprechend in Erinnerung. Der 28jährige frühere Zehnkämpfer konzentriert sich nach Verletzungsproblemen jetzt wieder auf den Stabhochsprung und kann auf eine Bestleistung von 5,01 Metern verweisen, die allerdings länger zurück liegt. Er wird technisch durch Kai Atzbacher betreut und strebt wieder fünf – Meter – Sprünge an . In Münster meisterte er viel versprechende 4,62 Meter und ist eine Verstärkung für Atzbachers Höhenflieger.

logo lgo dortmundBei den Deutschen Gehörlosen-Hallenmeisterschaften, die im Potsdamer Sportpark am Luftschiffhafen ausgetragen wurden, startete LGO-Athletin Felicitas Merker in vier Disziplinen und konnte dabei gleich drei Medaillen gewinnen. Über 60 Meter konnte die 25-jährige ihre persönliche Bestzeit auf 8,51 Sekunden verbessern und gewann damit den Titel vor Katja Rakusa (GTSV Essen; 8,59 Sek.). Eine weitere Goldmedaille sicherte sie sich im Kugelstoßen, wo sie mit der 4 kg schweren Kugel gute 10,44 Meter erzielte.

 Darüber hinaus wurde Felicitas Merker Dritte über 200 Meter, wo sie mit 29,03 Sekunden gestoppt wurde. Im Weitsprung verpasste sie als Vierte mit 4,82 Meter lediglich um drei Zentimeter eine weitere Medaille. Aufgrund der vielen guten Leistungen wurde der Schützling von LGO-Trainer Uli Kunst an diesem Tag als beste Athletin ihrer Altersklasse ausgezeichnet und zeigte sich mit ihrem Abschneiden sehr zufrieden: "Ich habe die Meisterschaften aus dem vollen Training heraus bestritten und habe vorher nur einen Hallenwettkampf bestritten. Mein Fokus in diesem Jahr liegt klar auf der Teilnahme an den Deaflympics, den Gehörlosen-Weltspielen, die im Juli in Samsun in der Türkei stattfinden."
Schmeissing Karl Heinz Silvesterlauf jiKarl – Heinz Schmeißing (Ruhrpotts Asseln) gehörte nie zu den Langstrecklern, die um große Titel kämpften, aber er war weltweit bei zahlreichen nationalen und internationalen Langstreckenrennen dabei. Ob es sich um den Jungfrau - Marathon zur Kleinen Scheidegg, um den New York – Marathon oder einen anderen der großen anspruchsvollen Läufe über die klassische Distanz handelte, oft stand er am Start und vermittelte seine große Begeisterung für das Laufen an seine Sportkameraden. 35 Mal nahm er am Silversterlauf Werl – Soest teil, und darauf ist er besonders stolz. Auch eine Achillessehnen – und eine Knieoperation konnten ihn nicht stoppen und immer wieder schnürte er kurze Zeit später wieder die Schuhe. Schmeißing, früher Betriebsrat bei der Dortmunder Actien – Brauerei, gehörte zu den Mitbegründern des Lauftreffs „Ruhrpotts“, und noch heute treffen sich die Asselner regelmäßig um Dortmunder Osten viele Kilometer zurücklegen.

Heute feiert Karl-Heinz Schmeißing seinen 70. Geburtstag und denkt nicht daran, seine „Laufbahn“ zu beenden. „Die Laufszene hat sich grundlegend geändert, und der Abstand zwischen einigen wenigen Spitzen- und den tausenden Hobbyläufern ist immer größer geworden. Da spielt auch das Geld mit Startgebühren, die für uns früher unerschwinglich gewesen wären, eine große Rolle. Aber neben dem Ehrgeiz, waren wir stets mit viel Spaß dabei.“ erinnert sich der Jubilar an vergangene Zeiten

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