Leichtathletik

Fiene Sebastian Horst Merz jiVor allem durch den Vereinswechsel von Gina Lückenkemper musste man sich bei der LG Olympia etwas einfallen lassen und war gezwungen, den Sprintbereich neu zu strukturieren. Inzwischen hat Sebastian Fiene Lückenkemper-Trainer Uli Kunst als Leiter des Sprintbereichs abgelöst. „Das ist für mich eine interessante Herausforderung, denn die Koordinierungsaufgaben sind vielfältig“, macht der ehemalige erfolgreiche Langsprinter deutlich und erklärt: „Unser Ziel muss es sein, Athleten aus der eigenen Jugend in den höheren Klassen auf nationaler Ebene zu etablieren.“

Um das zu erreichen und die Athleten in kleinen Gruppen individuell betreuen zu können, setzt Fiene auf ein Trainerteam mit Tim Issinger, Thomas Kremer, Uli Kunst, Oliver Kunz, Christof Neuhaus und Manfred Richter.Schon bei den deutschen Hallen-Meisterschaften auf heimischer Piste überraschten die LGOer angenehm und von fünf Einzelstartern sprinteten vier in die Top 8. Aushängeschild ist natürlich der durch Thomas Kremer betreute Torben Junker. Er wurde 400-Meter-Vizemeister, hat sich im nationalen Langsprint-Kader einen sicheren Platz erkämpft und die Europameisterschaften in Berlin fest im Visier. Johanna Bechthold, die ebenso wie Klara Leusch weiter auf Uli Kunst vertraut, drang bei der DM mit Bestzeit sogar in das 60-Meter-Finale vor und steht vor einer starken Sommersaison. Vielversprechende Fortschritte bewies Nina Braun schon in der Halle und Thomas Kremer erwartet von seinem Schützling im Sommer auch über 100 Meter weitere Steigerungen.

Grommisch Till Nores Max ji jiKreisDer verfrühte Sommer im April mit Temperaturen knapp unter 30 Grad machte den Läuferinnen und Läufern bei den NRW-Langstreckenmeisterschaften in Menden  ganz schön zu schaffen.

Im 5.000m-Lauf der Klasse U20 spielte Till Grommisch (TLV Germania Überruhr) auf den letzten 800 Metern seine enorme Sportkraft aus und erkämpfte sich den Titel in 15:49,42 Minuten vor Max Nores (LG Olympia Dortmund, 15:53,31 Min.) und Tom Thiemann  (LG Brillux Münster, 15:57,16 Min.). Der 19-jährige Sohn des früheren deutschen Crossmeisters Werner Grommisch (1986) gab im Huckenohlstadion sein Debüt auf der 5.000m-Distanz. Gerne hätte er die Norm von 15:45 Minuten für die deutschen Jugendmeisterschaften vom 27. bis 29. Juli in Rostock unterboten, doch die Hitze machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Nun will er einen weiteren Versuch unternehmen- genauso wie Max Nores, der zum Jahresbeginn von der Aachener TG zur LG Olympia Dortmund stieß. Nores hat eine 5000m-Bestzeit von 15:21,83 Minuten. Zurzeit befindet er sich im Abitur. Anschließend möchte er in Bochum Sportwissenschaften studieren.  Im 2.000m-Lauf der Klasse W 14 verbesserte  Kira Schroeder (LG Olympia Dortmund) ihre persönliche Bestzeit auf starke 6:40,58 Minuten und knüpfte mit ihrem jüngsten  Erfolg  im Freien da an, wo sie in der Halle aufgehört hatte. „Mit dieser Zeit wird sie in ihrer Altersklasse ganz vorne in Deutschland stehen,“ kommentierte Dortmunds Coach Pierre Ayadi. Als sichere Siegerin der Klasse  W 14 löschte sie mit glänzenden 6:40,58 Minuten den 31 Jahre alten Kreisrekord von Nicole Lenfert aus den Listen und dürfte damit auch auf nationaler Ebene weit vorne rangieren. Bestzeiten verbuchten auch Karolina Haas (7:28,96) und Marie Meyer -Piton (7:28,68).

Holzhausen Westermann ji jiKreisIm Rahmen der VKLA-Tagung im Turm-Restaurant in Kamen-Methler begrüßte FLVW-Vize-Präsident Peter Westermann Neele Holzhausen (Dortmund), die ab dem 1. Februar 2018 in der Leichtathletik-Abteilung des FLVW für die Bereiche allgemeine Leichtathletik, Freizeit- und Gesundheitssport verantwortlich ist. Die gebürtige Schwerterin (Jahrgang 1992) löst damit Klaus-Peter Münzer ab, der im FLVW über 30 Jahre für den Laufbereich zuständig war und sich inzwischen im wohlverdienten Ruhestand befindet.

Neele Holzhausen hat im Alter von zehn Jahre bei der LG Schwerte (2002 bis 2011) mit der Leichtathletik begonnen und wechselte 2012 zur LT DSHS Köln (bis 2015), mit der sie 2013 bei den deutschen U23-Meisterschaften Vizemeisterin in der 4x400m-Staffel wurde. Neele Holzhausens Schwerpunkt-Disziplinen waren die 400m-Hürdenstrecke und der Langsprint. Inzwischen widmet sie sich - entsprechend ihrem neuen Tätigkeitsfeld - den längeren Strecken. Ihr Debüt auf der Halbmarathon-Strecke will sie am 3. Oktober 2018 am Dortmunder Phoenixsee geben.Nach ihrem Abitur hat Neele Holz an der Deutschen Sporthochschule in Köln „Sportmanagement und ortkommunikation studiert und das Studium mit dem Bachelor abgeschlossen.

Von Köln wechselte sie zur Universität Bielefeld, wo sie kurz vor dem Abschluss ihres Masterstudiums im Bereich „Sportmanagement und Organisationsentwicklung“ steht. Mehrere Jahre war die frühere 400m-Hürdenläuferin beim Deutschen Basketball-Bund als freie Mitarbeiterin im Lizenz- und Lehrwesen tätig. Auf ihre jetzige Stelle beim FLVW wurde sie aufmerksam, als sie von Oktober 2017 bis Februar 2018 ein Praktikum in der FLVW-Service GmbH absolvierte. Neele Holzhausen ist eine Team-Playerin: „Ich freue auf die Zusammenarbeit mit den Kreisen und Vereinen. Gemeinsam werden wir sicherlich die Fülle von Aufgaben und zahlreichen Herausforderungen meistern.“

Symbol KameraFLVW-Vize-Präsident "Leichtathletik" Peter Westermann begrüßt Neele Holzhausen.
(Foto: Peter Middel)

korschenbroich18 wilms gunkel straub 1 jiNur eine Woche nach dem Gewinn des Mannschaftstitels bei den Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften standen Leif Gunkel, Steven Orlowski und David Valentin auch am vergangenen Wochenende wieder bei Straßenläufen an der Startlinie, diesmal allerdings nicht gemeinsam, sondern an unterschiedlichen Orten. Leif Gunkel startete gemeinsam mit Michael Wilms und Janne Straub im Elite-Lauf über 10 Kilometer beim Citylauf in Korschenbroich.

Dort erzielte er mit 31:04 Minuten als Vierter der U23-Wertung erneut eine schnelle Zeit und scheint somit vor den anstehenden Deutschen Meisterschaften über 10.000 Meter am 12. Mai in Pliezhausen bereits gut in Form zu sein.

Auch Michael Wilms gefiel durch eine schnelle Zeit: "Ich war so schnell wie lange nicht mehr über 10 Kilometer und mit 32:04 Minuten etwa 40 Sekunden schneller als noch vor einem Jahr an gleicher Stelle," stellte er zufrieden fest. Janne Straub hatte sich zwar etwas mehr vorgenommen als die 37:28 Minuten mit denen er sich in die Ergebnisliste eintrug, sprach aber dennoch von einem gelungen Sonntag. So war er vor allem von der hohen Dichte an Topläufern und dem direkten Kontakt mit Laufgrößen wie Sabrina Mockenhaupt, Jan Fitschen und Richard Ringer beeindruckt. In der Mannschaftswertung belegte das Trio Rang 3 hinter den Teams der LG Vulkaneifel und des VfB Erftstadt.Im ostfriesischen Norden startete David Valentin beim 16. OLB Citylauf. Dort gewann er auf nasser Strecke den Lauf über 5 Kilometer mit großem Vorsprung. Mit 15:31 Minuten konnte er seine Bestzeit aus dem Vorjahr um fünf Sekunden verbessern und siegte damit vor Gumaa Almaryoud (TV Norden; 17:52 Min.). Steven Orlowski ging am Freitagabend beim Citylauf in seiner Heimatstadt Stadtlohn gemeinsam mit 400 weiteren Läuferinnen und Läufern über 5 Kilometer an den Start und ließ nach 17:29,39 Minuten der Konkurrenz keine Chance.

Symbol KameraMichael Wilms, Leif Gunkel und Janne Straub in Korschenbroich

Bohr Henri jiMehrkämpferin Lilian Tösmann (LG Olympia) zeigte sich beim einem Werfertag in Gladbeck auf die Wurfdisziplinen im Siebenkampf gut vorbereitet. Die 16jährige steigerte sich im Kugelstoß um 84 Zentimeter auf hervorragende 13,63 Meter, und das sollte ihr zahlreiche Punkte bringen. Ihr Speer blieb bei 39,79 Metern im Rasen stecken, und sie verpasste damit ihren Hausrekord (39,91) nur knapp.

Rainer Horstmann (TSV Kirchlinde) machte deutlich, dass er auch in dieser Saison zu den vielseitigsten deutschen Werfern der M 60 zählen wird. Er schleuderte den Diskus auf 45,73 Meter, katapultierte die Drei-Kilo-Kugel auf 13,02 Meter und sein Speer flog auf 40,14 Meter. Im letzten Versuch segelte der A -Jugend-Diskus von Henry Bohr (LGO) auf seine Siegesweite von 40,78 Meter.

Die Ergebnisse

Gladbeck, Frauen, Diskus: 1. Sara van Ohlen 40,15 m j- WU 20, Diskus: 1. Leonora Ahmetaj 36,18 m – W 15, Kugel: 6. Marie Woldt 9,51 m – Speer: 6. Marie Woldt 26,55 m – W 14, Kugel: 1. Carolin Woldt 8,05 m – Diskus: 1. Carolin Woldt (alle LGO) 22,98 m.

Symbol KameraHenry Bohr siegte im Diskuswerfen mit 40,78m.
(Foto: Horst Merz)

 

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