Leichtathletik

Holzhausen Westermann ji jiKreisIm Rahmen der VKLA-Tagung im Turm-Restaurant in Kamen-Methler begrüßte FLVW-Vize-Präsident Peter Westermann Neele Holzhausen (Dortmund), die ab dem 1. Februar 2018 in der Leichtathletik-Abteilung des FLVW für die Bereiche allgemeine Leichtathletik, Freizeit- und Gesundheitssport verantwortlich ist. Die gebürtige Schwerterin (Jahrgang 1992) löst damit Klaus-Peter Münzer ab, der im FLVW über 30 Jahre für den Laufbereich zuständig war und sich inzwischen im wohlverdienten Ruhestand befindet.

Neele Holzhausen hat im Alter von zehn Jahre bei der LG Schwerte (2002 bis 2011) mit der Leichtathletik begonnen und wechselte 2012 zur LT DSHS Köln (bis 2015), mit der sie 2013 bei den deutschen U23-Meisterschaften Vizemeisterin in der 4x400m-Staffel wurde. Neele Holzhausens Schwerpunkt-Disziplinen waren die 400m-Hürdenstrecke und der Langsprint. Inzwischen widmet sie sich - entsprechend ihrem neuen Tätigkeitsfeld - den längeren Strecken. Ihr Debüt auf der Halbmarathon-Strecke will sie am 3. Oktober 2018 am Dortmunder Phoenixsee geben.Nach ihrem Abitur hat Neele Holz an der Deutschen Sporthochschule in Köln „Sportmanagement und ortkommunikation studiert und das Studium mit dem Bachelor abgeschlossen.

Von Köln wechselte sie zur Universität Bielefeld, wo sie kurz vor dem Abschluss ihres Masterstudiums im Bereich „Sportmanagement und Organisationsentwicklung“ steht. Mehrere Jahre war die frühere 400m-Hürdenläuferin beim Deutschen Basketball-Bund als freie Mitarbeiterin im Lizenz- und Lehrwesen tätig. Auf ihre jetzige Stelle beim FLVW wurde sie aufmerksam, als sie von Oktober 2017 bis Februar 2018 ein Praktikum in der FLVW-Service GmbH absolvierte. Neele Holzhausen ist eine Team-Playerin: „Ich freue auf die Zusammenarbeit mit den Kreisen und Vereinen. Gemeinsam werden wir sicherlich die Fülle von Aufgaben und zahlreichen Herausforderungen meistern.“

Symbol KameraFLVW-Vize-Präsident "Leichtathletik" Peter Westermann begrüßt Neele Holzhausen.
(Foto: Peter Middel)

korschenbroich18 wilms gunkel straub 1 jiNur eine Woche nach dem Gewinn des Mannschaftstitels bei den Deutschen Halbmarathon-Meisterschaften standen Leif Gunkel, Steven Orlowski und David Valentin auch am vergangenen Wochenende wieder bei Straßenläufen an der Startlinie, diesmal allerdings nicht gemeinsam, sondern an unterschiedlichen Orten. Leif Gunkel startete gemeinsam mit Michael Wilms und Janne Straub im Elite-Lauf über 10 Kilometer beim Citylauf in Korschenbroich.

Dort erzielte er mit 31:04 Minuten als Vierter der U23-Wertung erneut eine schnelle Zeit und scheint somit vor den anstehenden Deutschen Meisterschaften über 10.000 Meter am 12. Mai in Pliezhausen bereits gut in Form zu sein.

Auch Michael Wilms gefiel durch eine schnelle Zeit: "Ich war so schnell wie lange nicht mehr über 10 Kilometer und mit 32:04 Minuten etwa 40 Sekunden schneller als noch vor einem Jahr an gleicher Stelle," stellte er zufrieden fest. Janne Straub hatte sich zwar etwas mehr vorgenommen als die 37:28 Minuten mit denen er sich in die Ergebnisliste eintrug, sprach aber dennoch von einem gelungen Sonntag. So war er vor allem von der hohen Dichte an Topläufern und dem direkten Kontakt mit Laufgrößen wie Sabrina Mockenhaupt, Jan Fitschen und Richard Ringer beeindruckt. In der Mannschaftswertung belegte das Trio Rang 3 hinter den Teams der LG Vulkaneifel und des VfB Erftstadt.Im ostfriesischen Norden startete David Valentin beim 16. OLB Citylauf. Dort gewann er auf nasser Strecke den Lauf über 5 Kilometer mit großem Vorsprung. Mit 15:31 Minuten konnte er seine Bestzeit aus dem Vorjahr um fünf Sekunden verbessern und siegte damit vor Gumaa Almaryoud (TV Norden; 17:52 Min.). Steven Orlowski ging am Freitagabend beim Citylauf in seiner Heimatstadt Stadtlohn gemeinsam mit 400 weiteren Läuferinnen und Läufern über 5 Kilometer an den Start und ließ nach 17:29,39 Minuten der Konkurrenz keine Chance.

Symbol KameraMichael Wilms, Leif Gunkel und Janne Straub in Korschenbroich

Bohr Henri jiMehrkämpferin Lilian Tösmann (LG Olympia) zeigte sich beim einem Werfertag in Gladbeck auf die Wurfdisziplinen im Siebenkampf gut vorbereitet. Die 16jährige steigerte sich im Kugelstoß um 84 Zentimeter auf hervorragende 13,63 Meter, und das sollte ihr zahlreiche Punkte bringen. Ihr Speer blieb bei 39,79 Metern im Rasen stecken, und sie verpasste damit ihren Hausrekord (39,91) nur knapp.

Rainer Horstmann (TSV Kirchlinde) machte deutlich, dass er auch in dieser Saison zu den vielseitigsten deutschen Werfern der M 60 zählen wird. Er schleuderte den Diskus auf 45,73 Meter, katapultierte die Drei-Kilo-Kugel auf 13,02 Meter und sein Speer flog auf 40,14 Meter. Im letzten Versuch segelte der A -Jugend-Diskus von Henry Bohr (LGO) auf seine Siegesweite von 40,78 Meter.

Die Ergebnisse

Gladbeck, Frauen, Diskus: 1. Sara van Ohlen 40,15 m j- WU 20, Diskus: 1. Leonora Ahmetaj 36,18 m – W 15, Kugel: 6. Marie Woldt 9,51 m – Speer: 6. Marie Woldt 26,55 m – W 14, Kugel: 1. Carolin Woldt 8,05 m – Diskus: 1. Carolin Woldt (alle LGO) 22,98 m.

Symbol KameraHenry Bohr siegte im Diskuswerfen mit 40,78m.
(Foto: Horst Merz)

 

Gunkel jiLeif Gunkel und Steven Orlowski (beide LG Olympia) aus dem deutschen Meistertrio im Halbmarathon haben dieses harte Rennen gut weggesteckt.

Das zeigte Orlowski in seiner Heimatstadt Stadtlohn über fünf Kilometer und ließ nach 17:29,39 Minuten der Konkurrenz keine Chance. Gunkel stellte sich beim stark besetzten intenationalen Citylauf im niederrheinischen Korschenbroich im Elitelauf über zehn Kilometer dem Starter und überzeugte nach guten 31:04 Minuten als Vierter der MU 23. Michael Wilms (alle LGO), der von der Meisterehrung seines Vereins an den Rhein geeilt war, lief nach 32:04 Minuten ins Ziel und wurde damit 29. der Männerwertung.

In Langendreer gefiel Michael Erbe (Lokomotive Dortmund) bei seinem M 45 – Erfolg in 38:02,3 Minuten. Leon von Zepelin (Tri Geckos) entschied den „Fünfer“ nach 18:23,5 Minuten für sich.Der Umstieg zum Gehen, war die richtige Entscheidung von Anina Aletic (LGO – WU 18). Bei den deutschen Meisterschaften in Naumburg steigerte die 17jährige als Sechste ihre Bestzeit um 1:37 Minuten auf viel versprechende 29:33 Minuten. Bei ihrem Debüt lieferte Charlotte Peter (LGO) 33:03 Minuten ab.

Korschenbroich, 10 km, MU 20: 9. Janne Straub (LGO) 37:28 Min.- Langendreer, 5 km: 6. Benjamin Fritzsch (LGO) 20:25,1 Min. - Frauen: 3. Andrea Gößlingboff (Tri Geckos) 24:28,4 Min. -1 km,WU 10: 1. Cassandra Müller (LGO) 4:20,5 Min. - 10 km, M 35: 3. Thomas Krackow (LT Bittermark) 40:44,2 Min. - M 55: 2. Mike Krieger (MKE Dortmund) 48:36:8 Min. - W 50: 1. Stephanie Trottenberg (Lokomotive Dortmund) 48:43,8 Min. - Rom, Marathon, M 35: Marcel Zöllner 3:32:02 Std. - Berlin, Halbmarathon, M 55: Hartmut Schulze – Velmede 2:05:227 Std. - W 55: Andrea Schulze – Velmede 1:52:14 Std. - Paris, Marathon, M 45: Stefan Reinke 3:57:41 Std. - Duisburg, Halbmarathon, M 55: Reino Königstein 1:46:59 Std. - W 55: Petra Hillebrand (alle LT Bittermark) 1:58:37 Std. -

LGO Meisterehrung20201720am201504.18 jiDer Raum im Lensing-Carree-Conference Center der Ruhr Nachrichten war fast schon zu klein. Noch nie gab in den letzten Jahren bei der LG Olympia soviel zu ehren

Elf deutsche Meisterschaften und 13 weitere Edelplaketten konnten die Rothemden 2017 bejubeln. Entsprechend groß war der Kreis der Athletinnen und Athleten bei der traditionellen Meisterehrung der Dortmunder Leichtathletik-Vereinigung. „Wir wachsen und wachsen“, freute sich LGO-Präsident Jörg Lennart. LGO-Trainer Pierre Ayadi musste schon tief Atem holen, als er alle erfolgreichen Athletinnen und Athleten zum Empfang ihrer aufrief. Wie steil der Aufschwung der LG Olympia in den letzten Jahren war, verdeutlicht ein Blick in die Vereinsstatistik des Deutschen Leichtathletik-Verbandes. Dort verbesserte sich die Leichtathletik-Gemeinschaft innerhalb von fünf Jahren vom 35. auf den 3. Rang. „Es ist schon großartig, wie sich junge Menschen trotz der Doppelbelastung durch Studium und Sport für die Leichtathletik einbringen. Dies ist auch das Verdienst unserer Trainer, die ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen“. betonte Jörg Lennart.

FLVW-Vize-Präsident Leichtathletik Peter Westermann erklärte, dass seitens des FLVW die positive Entwicklung bei der LG Olympia aufmerksam verfolgt wird. Westermann machte darauf aufmerksam, dass Dortmund ein Landesleistungsstützung mit besonderem Landesinteresse ist. „Der Ausbau der Helmut-Körnig-Halle zu einem modernen Leichtathletik-Zentrum mit sechs Rundbahnen bietet Chancen und Verpflichtungen zugleich, denn die Halle muss mit Leben gefüllt werden“, betonte der westfälische Leichtathletik-Chef.

Unterkategorien

Aktuelles der Kampfrichter

Im April 2016 veranstaltet der LA Kreis Dortmund eine Kampfrichtergrundausbildung in Kooperation mit dem LA Kreis Unna-Hamm. Die Kompaktausbildung...
„Auf die Dortmunder Kampfrichter ist Verlass. Sie arbeiten gründlich, ordentlich und mit großem Engagement,“ erklärte Hans Schulz anlässlich eines Abendessens...
Am diesjährigen Halloween-Wochenende fand im Rahmen der Kooperation mit dem Kreis Unna/Hamm in Dortmund die Kampfrichter-Grundausbildung statt. Aufgrund anderer Veranstaltungen standen...
Sieben neue Regelkundige haben nach dem ersten Lehrgang im März dieses Jahres die Prüfungen bestanden und können bei Veranstaltungen...
I m März 2015 führt der LA Kreis Dortmund eine Kampfrichtergrundausbildung in Kooperation mit dem LA Kreis Unna-Hamm durch. „Damit...