Leichtathletik

Valentin David1 ji jiKreisBei einem Herbstlauf in Ofen- dieser Ort ist ein Ortsteil von Bad Zwischenahn - belegte David Valentin (LG Olympia,Foto) auf der 10km-Distanz in respektablen 31:50 Minuten in der Gesamtwertung den zweiten Platz hinter dem Wolfsburger Harwardt Valentin, der im Ziel einen Vorsprung von sieben Sekunden vor dem Dortmunder hatte.

Da der Sieger bereits der Klasse M 40 angehört, ging der Erfolg in der Hauptklasse an David Valentin. „Davids Zeit war für die Strecke und nach einer umfangreichen Trainingswoche recht gut,“ befand sein Trainer Pierre Ayadi. 

LGO Sprinttest beim Halbmarathon jiBelen Schauerte und Thomas Czarnetzki gehen bei der LG Olympia neue Wege. Im Rahmen des Sparkassen-Phoenix-Halbmarathons bauten sie im Hafenbereich einen Sprint-Parcours auf, auf dem interessierte Mädchen und Jungen ihre Schnelligkeit testen konnten.

Die Aufgabe war, zehn Meter „fliegend“ so schnell wie möglich zurückzulegen. Die Resonanz war überwältigend. 150 Mädchen und Jungen nahmen das Angebot von Belen Schauerte und Thomas Czarnetzki an und ließen ihre Beine wirbeln. „Dabei waren mehrere Talente dabei. Von den 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden wir 30 zum Probetraining einladen,“ kündigte Thomas Czarnetzki an.Der Präsident der LG Olympia, Michael Adel, lobte das Engagement der beiden LGO-Trainer: „Das war eine hervorragende Werbung für die Dortmunder Leichtathletik.“

LGO Trainingskonzept Schauerte Czarnetzki jiVor dem Beginn des Wintertrainings hat die LG Olympia ihr Trainingskonzept des U 18 / 20 – Bereichs neu geordnet. Die Trainer werden künftig nicht mehr nach Alters-, sondern nach Disziplingruppen tätig sein.

Zwar hält man weitgehend an den bewährten Übungsleitern fest, doch wird der Sprintbereich neu strukturiert. Die Gesamtleitung liegt, wie bisher, in den Händen von Langsprinttrainer Sebastian Fiene, doch werden die Jugendlichen künftig durch den DOSB - A – Trainer Sprint, Thomas Czarnetzki und die künftige Sportlehrerin Belen Schauerte betreut. 26 Athleten (-innen) hat das Duo zur Zeit unter seinen Fittichen und hat sich viel vorgenommen. „Wir wollen zeigen, da tut sich etwas.“ kündigt Czarnetzki an und sagt: „Wir wollen zu einem Kristallisationspunkt werden und hoffen auf eine positive Entwicklung.“ Die beiden Trainer verschaffen sich gegenwärtig einen Überblick über die vorhandenen Talente und sind zuversichtlich. „Da sind Elayna Krisch, Emil Bekker und Alexander Pyka, die bereits erfreuliche Erfolge aufweisen können. Weitere hinterließen einen guten Eindruck.“, sagt Belen Schauerte, hat jedoch festgestellt: „Aus der U16 kommen zwar derzeit keine Überflieger, aber es gibt eine Reihe talentierter Mädchen und Jungen, die viel Potential haben.“ Sie vertraut auf die Talente aus den Partnervereinen der LGO und meint: „Wir haben eine Riesenbasis.“

van Staa Sascha bei seiner Zielankunft ji KreisSelten hat man bei einem Lauf so lange warten müssen, bis der Zweite ins Ziel kam. Beim 8. Sparkassen-Phoenix-Halbmarathon konnte Sascha van Staa (LC Rapid Dortmund) seinen Vorjahreserfolg eindruckvoll wiederholen. Der 27-jährige Studienrat für Mathematik und Latein legte die 21,1km-lange Distanz in respektablen 1:11:39 Stunden zurück und hatte im Ziel einen üppigen Vorsprung vor Felix Grabolle (1:18:41 Std.) und Pascal Friedhoff (Team TVE Netphen, 1:19:11 Std.).

Nach seinem eindruckvollen Erfolg überraschte Sascha van Staa mit der Aussage: „Eigentlich wollte ich gar nicht so schnell laufen, denn ich lege momentan im Training eine Pause ein, um mich gezielt auf das kommende Jahr vorzubereiten. Ich habe mich sehr gut gefühlt. Sicherlich hätte ich noch etwas schneller laufen können, aber mein Trainer Günter Schrogl sagte mir vor Lauf gesagt, dass ich mich wegen meiner Pause etwas zurückhalten solle.“Richtig Stress hatte Sascha van Staa eigentlich nur vor dem Rennen, denn er musste die Jungen und Mädchen des Phoenix-Gymnasiums betreuen, die an dem Schülerlauf teilnahmen. Daher erschien er erst zwei Minuten vor dem Halbmarathonlauf an der Startlinie. „Ich musste mich so beeilen, dass ich schon vor dem Lauf einen Tausender in drei Minuten hingelegt habe,“ berichtete der Lauf begeisterte Studienrat, der seinen nächsten Start bei den westfälischen Crossmeisterschaften am 16. November in Hamm plant.

Sascha van Staa Sieger beim Phonixseelauf jiKreisDer Sparkassen Phoenix-Halbmarathon der LG Olympia Dortmund zählt inzwischen zu den größten Lauf-Veranstaltungen in Westfalen. Zur 8. Auflage dieses beliebten Lauf-Events werden am kommenden Donnerstag (3. Oktober) über 4.000 Sportlerinnen und Sportler erwartet.

2.159 Läuferinnen und Läufer haben für Halbmarathon-Distanz gemeldet. Hinzu kommen noch einige Nachmeldungen. Die letzten Nennungen können am Veranstaltungstag noch bis 10.30 Uhr abgegeben werden. Organisator Marcus Hoselmann zeigt sich optimistisch: „Wir haben jetzt schon mehr Meldungen als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. Dann steht dem Laufspaß nichts mehr im Wege“.Der Parcours weist an einigen Stellen leichte Steigungen auf, ist aber recht gut zu belaufen. Er führt am Ufer des Phoenixsees entlang und geht anschließend durch den Westfalenpark und Rombergpark. Auf dem Phoenix-West-Gelände erhalten die Läuferinnen und Läufer einen Einblick in die Dortmunder Industriegeschichte.  Im vergangenen Jahr siegte auf der 21,1km-langen Distanz Sascha van Staa (LC Rapid Dortmund) bei idealem Laufwetter (sonnig, 18 Grad) in 1:10:54 Stunden vor dem Triathleten Jan Stratmann (Triathlon Potsdam, 1:11:53 Std.) und Christof Neuhaus (LG Olympia Dortmund, 1:13:04 Std.).

Unterkategorien