Leichtathletik

FeistMaximilian KreisAcht Läuferinnen und Läufer der LG Olympia traten beim Guldensporenmeeting im belgischen Kortrijk an und gefielen dabei durch schnelle Zeiten. So konnte Maximilian Feist  über 1500 Meter der Männer seine persönliche Bestleistung um rund zwei Sekunden auf 3:45,71 Minuten verbessern und unterbot damit die Norm für die Deutschen Meisterschaften (3./4. August in Berlin).

Großer Jubel herrschte auch bei Sascha van Staa (LC Rapid), der im 3.000m-Hindernislauf mit ausgezeichneten 9:06,47 Minuten ebenfalls die Vorgabe für die DLV-Titelkämpfe in der Bundeshauptstadt erfüllte.

"Die Zeit von Maxi ist ein sehr schöner Schritt nach vorne. Ende Mai konnte er aufgrund eines Infekts zwei Wochen nicht trainieren und brauchte etwas Zeit, um in die Saison zu kommen. Nun zeigt er sich pünktlich zum Saisonhöhepunkt in sehr guter Form", freute sich LGO-Trainer Pierre Ayadi über das Ergebnis.

Steffen Baxheinrich musste sich über 1.500 Meter mit 3:51,38 Minuten begnügen
Steffen Baxheinrich erwischte ein unrhythmisches Rennen und musste sich mit einer Zeit von 3:51,38 Minuten zufrieden geben. Max Nores konnte mit 3:57,52 Minuten seine persönliche Bestzeit aus dem vergangenen Jahr um über eine Sekunden verbessern. Auch Constantin Feist und Leon Straub liefen mit 4:00,67 bzw. 4:02,00 Minuten im Bereich ihrer Bestzeiten. Lasse Funck trat über 800 Meter an, erwischte jedoch kein schnelles Rennen. Dennoch konnte er sich in dem international besetzten Teilnehmerfeld behaupten und entschied das Rennen zwei Wochen vor der Jugend-DM in 1:55,37 Minuten für sich.

Bei Verena Meisl scheint der Knoten über die 1500 Meter geplatzt. Nachdem sie in den vergangenen Rennen die 4:30-Minuten-Marke oft knapp verfehlt hat, blieb sie nun mit 4:28,11 Minuten deutlich darunter. Dabei musste sie in dem Rennen war viel von vorne laufen, doch konnte sie vor allem auf den letzten 400 Metern nochmal eine schnelle Runde laufen und sich damit die neue Bestzeit erkämpfen. Über 800 Meter der Frauen gab Laura Hansen nach mehrmonatiger Verletzungspause ihr Comeback und überzeugte dabei durch 2:12,94 Minuten. "Aufgrund der Verletzung konnte Laura erst Anfang Mai wieder mit langsamen Lauftraining beginnen. Auf ihre Zeit kann man aufbauen, das sollte ihr Selbstvertrauen für die nächsten Wettkämpfe geben", resümierte Coach Pierre Ayadi.

Schnelle Zeiten beim Pader-Meeting in Paderborn
Beim Pader-Leichtathletik-Meeting in Paderborn gab es ebenfalls schnelle Zeiten zu verzeichnen. So verpasste Langsprinter Henrik Krause über 400 Meter seine persönliche Bestzeit mit 48,89 Sekunden lediglich um fünf Hundertstelsekunden. Bei den Frauen konnte Franziska Käppler ihre Saisonbestzeit um sieben Zehntelsekunden auf 57,47 Sekunden verbessern. Marilena Scharff testete ihre Form über die halbe Distanz und steigerte ihre Saisonbestzeit auf 25,15 Sekunden. In Attendorn meldete sich Emil Bekker nach überstandener Verletzung zurück. Bei starkem Gegenwind wurden für ihn 11,62 und 23,13 Sekunden über 100 bzw. 200 Meter gestoppt. Oliver Modlich trug sich hier mit 12,23 und 24,33 Sekunden in die Ergebnisliste ein. Bereits am Freitagabend verbesserte Derk Steffens seine 5000 Meter-Bestzeit bei einem Sportfest in Minden um fast zehn Sekunden auf 16:02,07 Minuten.

Symbol KameraMaximilian Fest schafft die DM-Norm auf dem letzten Drücker.
(Foto: Peter Middel)