Leichtathletik

Männliche U16 3x1000m Staffel jiDie 4x400m-Staffel der weiblichen Jugend U20 war bei den NRW- Staffelmeisterschaften in Iserlohn eine klare Angelegenheit für die LG Olympia Dortmund. Emely Andreas, Brenda Cataria-Byll, Elayna Krisch und Vivien Lipok zeigten in respektablen 4:01,09 Minuten recht deutlich den Viertelmeilerinnen der StG Essen/Ruhr (4:06,36 Min.) die Fersen.

Die Dortmunderinnen blieben damit deutlich unter dem Richtwert von 4:10 Minuten für die Staffel-DM in Wetzlar. Auch die StG Recklinghausen-Hamm erfüllte in dieser Altersklasse mit 4:06,68 Minuten diese Vorgabe.

Um den Zeitplan zu straffen, hat der Deutsche Leichtathletik-Verband in diesem Jahr die Staffelwettbewerbe aus den Meisterschaften der Männer und Frauen herausgenommen und führt sie separat in Wetzlar durch. Die Nachwuchs-Viertelmeilerinnen der LG Olympia bedauern diese Entscheidung, denn ihnen wurde in den letzten Jahren bei den großen Titelkämpfen immer ein einzigartiger Rahmen geboten, an den sie sich noch lange erinnern konnten. Dieser Rahmen wird ihnen nun bei den deutschen Meisterschaften am 3./4. August in Berlin fehlen.

In der 3x1000m-Staffel der männlichen Jugend U16 blieb die Entscheidung bis zum Schluss spannend. Schlussläufer Paul Gröver legte die letzten 1.000 Meter in starken 2:46 Minuten zurück und sicherte damit der LG Olympia Dortmund den Titel in 8:54,33 Minuten vor der LAV Bayer Uerdingen/Dormagen (8:55,18 Min.) und der StG Oelde-Enniger (9:07,80 Min.). An diesem Erfolg waren noch seine Teamkollegen Max Wallinda und Lars Franken mit überzeugenden Vorstellungen beteiligt.

3x800m-Staffel der LGO auf Platz zwei
In der 3x800m-Staffel der weiblichen Jugend U 20 mussten Angelina Geitz, Marleen Neumeier und Verena Meisl nach 7:17,59 Minuten lediglich dem Trio des TSV Bayer 04 Leverkusen (7:16,18 Min.) den Vortritt, In der 3x1000m-Staffel der männlichen Jugend U20 gefielen Mohamed Hamadi, Derk Steffens und Lasse Funk mit ihrem vierten Rang in 8:06,85 Minuten. FLVW-Wettkampfwartin Melanie Neitzel zog nach den Meisterschaften ein differenziertes Fazit: „Das Hembergstadion bot einen hervorragenden Rahmen für die Titelkämpfe, und das vorbildlich eingespielte Kampfrichter-Team sorgte für ein reibungslosen Ablauf dieser Veranstaltung. Dies zum Positiven. Nicht zufriedenstellend war jedoch die Teilnehmerzahl, die niedriger als im Vorjahr war. Hier müssen wir Ursachenforschung betreiben, damit wir 2020 diesen Trend stoppen können.“

Symbol KameraPaul Gröver, Lars Franken und Max Wallinda sicherten sich den Titel über 3x1000m.
(Foto: Peter Middel)