Leichtathletik

Dillenhöfer Fabian 02.10.16 ji„So schlecht habe ich das Wetter bei der Straßenlaufserie in Hamm noch nie erlebt“, blickt Fabian Dillenhöfer (LG Olympia, Foto) zurück auf den zweiten Teil der „Hammer Serie“ über 15 Kilometer entlang des Datteln-Hamm-Kanals.

Aber der erfahrene LGOer wusste mit diesen schwierigen Bedingungen umzugehen. Schon nach zwei Kilometern attackierte er und erkämpfte rasch einen deutlichen Vorsprung. „Wenn einem nach dem Wendepunkt die Konkurrenten entgegen kommen, kann man seine Führung gut einschätzen und sein Tempo danach einrichten“, beschrieb er den Vorteil einer frühen Führung. Zwar kamen ihm seine Rivalen in der Schlussphase immer näher, doch nach 51:53 Minuten war ihm sein Sieg mit 23 Sekunden Vorsprung nicht mehr streitig zu machen.

„Da habe ich dann doch gemerkt, dass mich im Januar erneute Achillessehnen-Beschwerden im Training behinderten, so dass ich auf den einleitenden Zehner verzichten musste. Das ist ärgerlich, denn ich hätte gerne die ganze Serie durchgezogen und meine Chance auf den Gesamtsieg wahrgenommen“, bedauerte er. Die Ursache für die ständigen Sehnenprobleme ist inzwischen gefunden und wird behandelt, so dass Dillenhöfer nun sein Training hochfahren und für die deutschen Cross-Meisterschaften sowie für die deutschen Halbmarathon-Meisterschaften planen kann.

Klarer Vorsprung in der Gesamtwertung
Sandra Schmidt (LT Bittermark) lief nach 61:42 Minuten als Zweite der W 30 ins Ziel und führt nun in der Gesamtwertung vor dem abschließenden Halbmarathon mit klaren 15 Minuten Vorsprung, die sie sich sicher nicht mehr streitig machen lässt. Ulrich Dillenhöfer (TSV Kirchlinde) hat nach seinem zweiten Platz (60:33) in der M 55 noch ein Polster von 33 Sekunden, das er im Halbmarathon verteidigen muss, und dafür muss er seine ganze Erfahrung einbringen. Michele Pugliese (LC Rapid) musste sich in der M 70 nach 71:11 Minuten zwar mit dem zweiten Platz zufriedengeben, doch in der Gesamtwertung fehlen ihm nur 49 Sekunden auf den Münsteraner Bernd Husker, und die könnte der Routinier mit einem mutigen Lauf noch wett machen.