Leichtathletik

Schrogl Günter Probst Marius jiKreisEs gibt Menschen, denen sieht man ihr Alter nicht an. Dazu zählt Günter Schrogl, der heute, man höre und staune, seinen 60. Geburtstag feiert.

Der Jubilar besuchte früher das Humboldt-Gymnasium in Dortmund. 1971 sprach ihn dort der damalige Stabhochspringer Uwe Harms an, ob er nicht Lust habe, Leichtathletik zu treiben.Günter Schrogl sagte seinem Mitschüler nicht sofort zu, weil er ursprünglich Fußball spielen wollte.Uwe Harms versicherte ihm jedoch, dass auch Leichtathleten während ihres Trainings oft zum Ausgleich dem runden Leder nachjagen. Das war ein überzeugendes Argument, Günter Schrogl ließ sich überreden.

Schnell stellte sich heraus, dass er seine größten leichtathletischen Fähigkeiten auf den Mittel- und Langstrecken besaß. Sein bestes Resultat erzielte er mit 6:02,0 Minuten über 2000m-Hindernis. Mit dieser Zeit würde er auch heute noch zu den schnellsten deutschen Nachwuchs-Hindernisläufern zählen.

Mit 18 Jahren wurde Günter Schrogl zur Bundeswehr eingezogen. Dort konnte er kaum trainieren. Nach seinem Wehrdienst begann er als Trainer bei der damaligen LAV co op Dortmund und hatte in dieser Funktion sofort zahlreiche Erfolge. Zu seinen Schützlingen zählten unter anderem Jens Wilky, Ansgar Lenfers, Carsten Hilleringmann, Peter Kloth und Stefan Kranz, die zur deutschen Spitzenklasse zählten. Um gezielt Läuferinnen und Läufer fördern zu können, war er 2000 Mitinitiator und Gründungsmitglied des LC Rapid Dortmund.

Mit viel Herzblut bei der Sache
Günter Schrogl engagiert sich bei den „Rapidos“ auch heute noch mit viel Herzblut als sportlicher Leiter und Trainer. Der LC Rapid Dortmund ist gekennzeichnet durch seine familiäre Atmosphäre. Viele eifrige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter prägen das Vereinsleben. Der LC Rapid zählt daher mit zwei Hallensportfesten und einem Läuferabend, der alljährlich viele Top-Läuferinnen und -Läufer ins Stadion Rote Erde lockt, zu den veranstaltungsfreudigsten Vereinen in Dortmund. Daran hat Günter Schrogl großen Anteil. Der städtische Beamte, der auch begeisterter BVB- Fan ist, will noch lange der Leichtathletik die Treue halten, denn Sport hält jung. Günter Schrogl bildet mit seinem jugendlichen Aussehen ein überzeugendes Beispiel für diese These.  

Symbol KameraGünter Schrogl ehrt den Wattenscheider Marius Probst beim Läuferabend im Stadion Rote Erde.
(Foto: Peter Middel)