Leichtathletik
Trottenberg Stephanie jiMichael Erbe (Lokomotive Dortmund) erreichte beim Halbmarathon in Duisburg, der den Abschluss der Duisburger Winterlaufserie bildete, starke 1:21:32 Stunden und belegte damit bei idealem Laufwetter in seiner Altersklasse den dritten Platz. Gegenüber 2017 konnte er seine Zeit in etwa halten.

Große Freude herrschte vor allem bei seiner Partnerin Stephanie Trottenberg (Foto), die sich auf der Halbmarathon-Distanz um vier Minuten verbesserte und mit hervorragenden 1:39:27 Stunden erstmalig unter der Marke von 1:40:00 Stunden blieb.
„Im Juni 2019 werde ich wohl meinen ersten Marathon  laufen, da man als Teilnehmer der Winterlaufserie die Möglichkeit hat, im Rahmen der Supercupserie berücksichtigt zu werden. Voraussetzung ist dabei, dass man den Marathon in Duisburg läuft,“ erläuterte Michael Erbe.

Wittig Klemens 10km 11.10.17 jiBei den Senioren-Hallen-Weltmeisterschaften im polnischen Torun gewann der unverwüstliche Klemens Wittig (LC Rapid) in der Senioren-Klasse M 80 den Titel über 3000 Meter. Nachfolgend sein Bericht:

„Nun, das Starterfeld war nicht besonders groß und nicht besonders stark. Von Anfang an habe ich mich hinter  Henry Urtnowski eingeordnet und da die erste Runde nur in 58 sec. gelaufen wurde habe ich mich aus taktischen Gründen passiv verhalten. Bruno Baggia wurde das Tempo zu langsam und übernahm eine eigene Initiative, die aber schnell verpuffte. Nach der Hälfte griff dann der kleine Mexikaner Teran Francisco an, konnte aber locker in Schach gehalten werden. Ich habe meine zweite Position nie frei gegeben. So waren zwar die Rundenzeiten in der 2.Häfte etwas schneller, aber an dem niedrigen Niveau änderte nicht viel. Ich mußte nicht mehr tun als nötig, denn morgen schon steht das 6 km-Crossrernnen auf dem Plan. "Körner sparen!" war die Devise. In der letzten Runde habe ich dann voll angezogenen ruck-zuck 20 m Vorsprung herausgeholt, den ich dann ganz locker und souverän ins Ziel brachte. Von der Zeit 14:13,14 Minuten will wir nicht reden.

Westermann Peter VKLA Tagung 2018 jiZufriedenheit mit der Arbeit der FLVW-Leichtathletik-Führung in den vergangenen Jahren, aber auch das Wissen um die bevorstehenden großen Herausforderungen bestimmten die Frühjahrstagung der Vorsitzenden der Kreis-Leichtathletik-Ausschüsse (VKLA) mit dem Verbands-Leichtathletik-Ausschuss (VLA) am Samstag im SportCentrum Kaiserau.

Dass die Vertreter der Kreise mit der Arbeit der Leichtathletik-Führung des FLVW sehr zufrieden sind und eine Fortsetzung dieser Arbeit befürworten, zeigen die weitgehend einstimmigen Personalentscheidungen für die bevorstehende Amtszeit von drei Jahren: Vizepräsident Leichtathletik Peter Westermann (VfL Kamen) und VLA-Vorsitzender Bernhard Bußmann (SuS Olfen) wurden ohne Gegenstimme dem FLVW-Verbandstag am 8. Juni zur Wiederwahl vorgeschlagen. FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski, der die Abstimmungen leitete, betonte die stetig zunehmende enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit diesen beiden und den anderen Leichtathletik-Gremien. Auch für die Benennung der übrigen Mitglieder des VLA standen jeweils kompetente und erfahrene Mitarbeiter/innen zu Verfügung, die von den Kreisen zur Berufung vorgeschlagen wurden (Namensliste s. unten).

Nowottny Hupka Rita jiKreisMarathon? Ist doch viel zu kurz! Ultraläufe jenseits der klassischen Distanz, die sind das Ding von Rita Nowottny-Hupka (LT Wischlingen/LG Ultralauf, Foto). Schaut man auf ihre Wettkampfpläne, so richtet sich ihr Fokus auf Langstreckenrennen über 100 Kilometer, und darauf bereitet sie sich mit Wettkämpfen über sechs Stunden vor.

Die Vorbereitung auf die Saison 2019 startete sie Mitte Februar, als sie zum Aufgalopp ein Rennen über 63 Kilometer nach 6:45:18 Stunden auf dem Kölner Grüngürtel für sich entschied und sorgte jetzt auf einem 2,8-Kilometer-Rundkurs in Warendorf für den ersten Höhepunkt. Die noch 59jährige, die erst am 2. Oktober ihren 60. Geburtstag feiert, legte in sechs Stunden 65,28 Kilometer zurück und stellte damit einen neuen deutschen Rekord für ihre Kategorie auf. Diese Leistung wäre sogar Weltrekord, doch nach den internationalen Altersklassen-Regeln ist nicht der Jahrgang, sondern der tatsächliche Geburtstag für die Anerkennung entscheidend.

Lenz JonasDer Münsteraner 6-Stunden-Lauf fand in diesem Jahr in der Georg-Leber-Kaserne in Warendorf statt. Auf einer 2,8 km Runde kämpften die Teilnehmer mit den wechselnden Untergründen und dem Starkregen. Fleißigster Kilometersammler war Stefan Gartz, der seine Vorbereitung auf den WHEW 100 mit gelaufenen 61,17 km ergänzte und dabei als 35. von 338 Männern gut platziert war. Kai Klimkiewicz schaffte 52,76 km und Klaus Weinbörner lief in der M70 45,99 km.

Trotz mangelnder Vorbereitung knackte Jonas Lenz (Foto) mit hervorragenden 2:58:07 die 3-Stunden-Marke in Barcelona auf der Marathonstrecke. Lars Schroeder-Uter erkämpfte sich beim Arnsberger Eichholz Cup über 9,2 km in 0:41:06 den 2. Platz in der M45.

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