Leichtathletik

Wichtige InformationDie Deutschen Staffelmeisterschaften (ohne 4x100 Meter) feiern ihre Premiere am 27./28. Juni 2020 in Wattenscheid. Das hat das Präsidium des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) in dieser Woche einstimmig beschlossen.

Das Lohrheidestadion, im Jahr 2001 zu einer international wettkampftauglichen Sportstätte ausgebaut wurde, zählt wegen der optimalen Anlagen, der kurzen Wege und der familiären Atmosphäre zu den ersten Leichtathletik-Adressen im Deutschen Leichtathletik- Verband. In den Jahren 2002, 2005 und 2012 wurden dort die Deutschen Leichtathletik Meisterschaften, im Jahr 2006 und 2014 die Deutschen Jugendmeisterschaften, 2016 die Deutschen U23-Meisterschaften und 2018 die Deutschen U16-Meisterschaften ausgetragen. Von 2007 bis 2010 fand dort alljährlich die erstklassig besetzte Leichtathletik- Gala statt.

Laufbild ji„Das neue Dortmund ist das schnelle Dortmund.“, diesen Spruch prägte vor fast 20 Jahren der damalige Dortmunder Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer zu der Zeit als die Sprinterinnen und Langsprinter im Dress der LG Olympia Furore machten.

Am 25. August findet auf dem Gelände Phoenix-West im Schatten des Hochofens unter dem Titel „Do it fast“ erstmals eine Laufveranstaltung statt, die den schnellen Rundkurs nutzen wird. Kreis-Leichtathletik-Obmann und Hobbyläufer Michael Adelt sagt: „Auf dem amtlich vermessenen 2,5-Kilometer-Rundkurs kann man es richtig rollen lassen. Es ist der schnellste Rundkurs, der in Dortmund und Umgebung angeboten wird.“ In der Tat ist es so, das die Strecke brettflach ist, mit langen Geraden und nur wenigen Kurven, also bestens geeignet ist für schnelle Zeiten. Zwar ist der Termin unter anderem wegen der Urlaubszeit nicht gerade günstig. Organisationschef Marcus Hoselmann erklärt jedoch: „Der September ist mit Laufveranstaltungen in der Umgebung randvoll, doch könnte „Do it fast“ der Vorbereitung auf die wichtigen Rennen in Berlin, Bochum, Köln und am Dortmunder Phoenixsee dienen.“

Bittermark Start am Wasserwerk in Geiseke jiDie Organisatoren des Münster- Marathon (MüMa)kooperieren mit verschiedenen Vereinen, die für die Läufer dann geführte lange Läufe ausrichten.

Der LT Bittermark ist seit einigen Jahren Partner des MüMa und bekam Besuch von einigen Startern des Laufs, die sich auf der Strecke von Geisecke über Ergste und zurück im schönen Ruhrtal vorbereiten wollten. So ging es unter Führung erfahrener Bittermärker über Strecken von 30 bis zu 35 Kilometern in verschiedenen Geschwindigkeiten bei schönstem Laufwetter auf die Strecken. An der B236 Brücke bei Gut Ruhrfeld sorgte der Verein für Verpflegung, so dass alle Läufer den Vormittag genießen konnten!

Währenddessen schlugen sich 2 Bittermärker beachtlich in der Eifel. Beim Monschau Ultra Marathon über 56 km und rund 1000 Höhenmeter, waren Klaus-Peter Weinbörner und Sergej Demykin am Start.       Dabei konnte Klaus-Peter Weinbörner als 3. der M70 das Podium besteigen, er war 6:43:39 Std. unterwegs. In der M55 reichten die 5:56:22 Std. zu Platz zehn für Sergej Demykin.

Weitere Ergebnisse unter www.lt-bittermark.de

Symbol KameraDie Bittermärker beim Start in Geisecke (Foto: Verein)

FLVW Wichtige InformationEberhard Vollmer hat wieder den FLVW-LA-Newsletter zusammengestellt. Der LA-Newsletter wird herausgegeben von der Fachschaft Leichtathletik im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen.

Erscheinungsweise: 6 x jährlich.
Die neuste Ausgabe des LA-Newsletters findet sich im Anhang.
Anhänge:
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Sander Manuel nach 400m Sieg jiDortmundDie internationale 4x400-Meter-Konkurrenz der Männer war bei der Team-Europameisterschaft im polnischen Bydgoszcz weit enteilt, als Manuel Sanders (LG Olympia) als Schlussmann das Staffelholz übernahm. „Kein Weltrekord hätte gereicht, um wieder an das Feld heran laufen zu können“, musste der LGO-Langsprinter resignierend feststellen. Was war passiert?

Das deutsche Quartett lag recht aussichtsreich, als sich Johannes Trefz aus Gräfelfing auf Position 3 nach 250 Metern einen Muskelfaserriss zuzog und nur noch hinkend und joggend mit rund 200 Metern Rückstand den Wechsel zu Sanders erreichte. So führte der Schützling von Trainer Thomas Kremer die deutsche Staffel mit einem lockeren Lauf nach 3:16,59 Minuten ins Ziel. „Vielleicht hätten wir die Minimalchance, uns mit einer Zeit um 3:11 Minuten noch für die WM in Doha zu qualifizieren nutzen können. Aber das hatte sich ja leider damit erledigt“, bedauerte Sanders.

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