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Damit hatten sicherlich die wenigsten im Lager der SpVg. Berghofen gerechnet: Völlig überraschend ist die Mannschaft von Trainer Thomas Sulewski im Viertelfinale des Frauenfußball-Westfalenpokals gescheitert. Damit ist auch der Traum von der Titelverteidigung und der erneuten Qualifikation für die Hauptrunde im DFB-Pokal geplatzt.

Auf der heimischen Anlage an der Berghofer Straße musste sich die Spielvereinigung am Mittwochabend nach zuletzt exzellenten Auftritten in der aktuellen Regionalliga-Runde dem Westfalenligisten SSV Rhade mit 3:5 nach Elfmeterschießen beugen. Fünf Minuten vor der Pause waren die Gäste durch Silvana Portius in Führung gegangen. Lisa Belen Zensen gelang zwar sieben Minuten nach Wiederbeginn der Ausgleich, zu mehr reichte es jedoch nicht. So musste das Elfmeterschießen entscheiden, und hier zeigte Rhade die besseren Nerven. Für Berghofen trafen lediglich Marie Grothe und Daniela Liessem vom Punkt.

In der vergangenen Saison hatte sich die SpVg. Berghofen durch einen 4:0-Endspielerfolg über Westfalenligist Sportfreunde Siegen den Westfalenpokal gesichert und war damit erstmals in der Vereinsgeschichte in die Hauptgrunde des DFB-Pokals eingezogen. Dort ereilte das Team nach einem 5:1-Auftakterfolg beim Bremer Regionalliga-Absteiger TuS Schwachhausen zwar in der zweiten Runde durch eine 0:2-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg das „Aus“, lieferte dem deutschen Serienmeister aber vor 2000 Zuschauern im ausverkauften Aplerbecker Waldstadion einen großartigen Kampf – es war ein bislang einmaliges Erlebnis in der Karriere der Spielerinnen.