DFB PokalFrauenfußball-Regionalligist SpVg Berghofen darf weiterhin vom großen Los träumen. In ihrem ersten Hauptrundenspiel im DFB-Pokal setzte sich die Mannschaft von Trainer Thomas Sulewski am Sonntag beim Bremer Regionalliga-Absteiger TuS Schwachhausen deutlich mit 5:1 (2:0) durch und erreichte damit in souveräner Manier die für den 7./8. September terminierte zweite Runde, in der dann auch die Bundesligisten in den Wettbewerb eingreifen.

"Wir haben unser Minimalziel erreicht", freute sich Thomas Sulewski nach dem am Ende ungefährdeten Erfolg in der Hansestadt, "jetzt nehmen wir, was wir kommen. Am liebsten wäre mir natürlich ein Heimspiel, gerne auch gegen einen prominenten Gegner."

Nach einer zerfahrenen Anfangsphase, in der auch seiner Mannschaft die Nervosität anzumerken gewesen sei, fand die Spielvereinigung in Schwachhausen immer besser in die Partie. "Je länger die erste Halbzeit dauerte, umso besser waren wir im Spiel", bescheinigte der Trainer dem Team schon zu diesem Zeitpunkt eine deutliche Steigerung. Folgerichtig daher die Führung durch Marie Grothe in der 37. Minute. Sekunden vor der Pause ließ Julia Gödecke per Strafstoß das wichtige 2:0 folgen. Sandra Ehrhardt, die nach Wiederbeginn zur Spielerin des Spiels wurde, war zuvor gefoult worden.

Überrragende Sandra Ehrhardt glänzt mit einem Hattrick
In der Pause hatte Sulewski taktisch umgestellt, den Gegner kommen lassen und vornehmlich auf schnelle Konter gesetzt. Dieser Plan ging voll auf, denn innerhalb von zwölf Minuten machte Sandra Ehrhardt mit einem Hattrick frühzeitig alles klar (56., 59., 68.). Danach geriet der Erfolg nie mehr in Gefahr, erst in der 89. Minute fiel Schwachhausens Ehrentreffer.

Neben Sandra Ehrhardt, die an vier der fünf Treffer beteiligt war, lobte Thomas Sulewski vor allem das über ganz weite Strecken der Partie prima funktionierende Kollektiv: "Dafür, dass wir erst zwei Wochen in der Vorbereitung sind, haben wir uns schon sehr ordentlich präsentiert."