Fußball Senioren

SchürenAufstiegAm Sonntag nach Pfingsten endet die Amateurfußball-Saison 2017/18. Doch schon jetzt haben acht Mannschaften aus unserem Kreis den Meistertitel und den Aufstieg in die nächst höhere Liga in der Tasche. Groß war der Jubel vor allem beim BSV Schüren, dem als Meister der Landesliga 3 nach mehreren vergeblichen Anläufen der Sprung in die Westfalenliga gelang.

Sein Meisterstück machte das Team von Spielertrainer Dimitrios Kalpakidis und Trainer Daniel Dukic mit einem eindrucksvollen 4:1-Erfolg am drittletzten Spieltag beim SV Sodingen. Sieben Punkte besträgt der Vorsprung der Grün-Weißen damit gegenüber Verfolger SV Horst-Emscher 08, der nach dem torlosen Remis gegen SW Wattenscheid die letzte Chance verpasste, die Schürener noch zu entthronen.

68 Punkte und 77:41 Tore lautet die bisherige Bilanz des BSV, der auch die Rückrundentabelle der Staffel anführt. Es ist der vorläufige Höhepunkt einer tollen Entwicklung, die schon vor Jahren begann. Seit 2013 ist Dimitrios Kalpakidis in Schüren tätig, nach mehreren vergeblichen Anläufen gelang jetzt der große Coup. Es ist zugleich ein Dankeschön der Trainer und Spieler für den Vorsitzenden Peter Seifert, dem „sein“ Verein seit jeher eine Herzensangelegenheit ist.

Nachfolgend ein Überblick über die weiteren bislang feststehenden Meister.

Kreisliga A, Staffel 2: DJK TuS Körne

Meister, ohne selbst aktiv gewesen zu sein, wurde die DJK TuS Körne am vergangenen Sonntag. Verfolger Alemannia Scharnhorst hatte seine Partie beim SC Husen-Kurl mit 2:4 verloren und war damit raus aus dem Titelrennen. Zwei Spieltage vor Saisonschluss hat die Mannschaft von Trainer Dominik Grobe 68 Punkte auf ihrem Konto, sieben mehr als die Alemannia auf Tabellenplatz zwei. Mit Conor O’Reilly, der bislang 37 Mal einnetzte, verfügen die Körner nicht nur über einen herausragenden Torjäger, sondern mit lediglich 23 Gegentreffern auch über die beste Abwehr der Liga.

Kreisliga B, Staffel 4: Eving Selimiye Spor

k 11 doMit großem Vorsprung – aktuell sind es, bei einer weniger ausgetragenen Partie, zwölf Punkte auf den SV Körne 83 – sicherte sich als erster B-Ligist aus unserem Kreis den Titel. Und das schon sehr frühzeitig. Die Zahlen sprechen für sich: Von 26 Spielen gewann die Mannschaft 24, spielte zudem zweimal unentschieden, ist somit noch ungeschlagen. Und verfügt bei einem überragenden Torverhältnis von 153:21 sowohl über den besten Angriff als auch über die beste Defensiv-Abteilung der Liga.

Kreisliga C: TuS Eichlinghofen IV, TuS Rahm III und SV Berghofen II

Die vierte Mannschaft des TuS Eichlinghofen holte am Sonntag drei Punkte am grünen Tisch, das Gegner ASC 09 III nicht antrat. Das reichte zum Meistertitel in der Staffel 2. Mit 61 Punkten und 89:30 Toren ist das Team von Verfolger VfL Hörde (55 Punkte) nicht mehr einzuholen. Lange vorher bereits hatte sich die dritte Mannschaft des TuS Rahm in der Staffel 3 den Platz an der Sonne gesichert. Derzeit beträgt der Vorsprung vor dem TV Brechten II stolze 13 Zähler. Überragend auch das Torverhältnis von 158:33 – zwei weitere Top-Werte in dieser Klasse. Auch die Zweitformation des SV Berghofen brauchte bei ETuS/DJK Schwerte nicht anzutreten, weil die Gastgeber auf eine Austragung der Partie verzichtet hatten – Platz eins ist den Mannen aus dem Süden der Stadt nicht mehr zu nehmen. 62 Punkte bei einem Torverhältnis von 102:19 sind eine überragende Ausbeute. 

Frauen-Kreisligen: TV Brechten und TuS Rahm

Die überragende Mannschaft in der Kreisliga A der Frauen war in dieser bereits abgeschlossenen Spielzeit der TV Brechten. Zuletzt gab es einen 2:1-Erfolg bei SuS Hörde. Damit überstand das Team von Trainer Udo Zängerling die Saison bei nur vier Remis ohne Niederlage. Sechs Punkte beträgt der Vorsprung der Brechtenerinnen in der Abschlusstabelle vor dem SV Berghofen III. Lediglich 14 Gegentreffer sprechen für eine tolle Abwehr. Bereits vor dem letzten Spieltag war die Entscheidung in der Kreisliga B gefallen. Meister wurde der TuS Rahm mit 40 Punkten und 62:16 Toren, vier Punkte dahinter der Wambeler SV II. Da sich auch die dritte Männer-Mannschaft den Titel gesichert hatte, gibt es in Rahm also doppelten Grund zum Feiern.