LogoneutralComebacks gibt’s nicht nur auf dem Platz, sondern bisweilen auch in Führungsetagen. Wie beim FC Brünninghausen, wo Rudi Zorn auf der jüngsten Jahreshauptversammlung nach zweijähriger Abstinenz auf den Chefsessel zurückkehrte. Dass der langjährige Vorsitzende des derzeit so erfolgreichen Oberligisten bei der Ausrichter-Nachbesprechung der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft im Vereinsheim von Arminia Marten als Vertreter seines Klubs anwesend war, freute Jürgen Grondziewski ganz besonders.

„Rudi Zorn ist aus der Geschichte des Dortmunder Budenzaubers nicht wegzudenken“, würdigte der Kreisvorsitzende in seiner Begrüßungsrede noch einmal kurz die Verdienste des langjährigen Funktionärs, der Mitte der 1980-er Jahre zu den Männern der ersten Stunde und den maßgeblichen Initiatoren der Stadtmeisterschaft gehörte, auch damals schon als Vorsitzender des FC Brünninghausen. Am Hombruchsfeld entstanden die Idee und die ersten Pläne, im Winter 1984/85 wurde das Turnier schließlich aus der Taufe gehoben. Erster Titelträger war Hellweg Lütgendortmund, als Oberligist zu jener Zeit das sportliche Aushängeschild der lokalen Amateurfußball-Szene.

Auch unter den weiteren Gästen im schmucken Martener Vereinsdomizil befanden sich zahlreiche alte Bekannte. Schließlich hatte der Kreisvorstand auch im vergangenen Winter bei der Ausrichtung der einzelnen Turnierabschnitte vor allem wieder auf Partnervereine gesetzt, die schon in der Vergangenheit mehrfach bewiesen haben, dass sie in der Lage sind, eine solche Veranstaltung zu stemmen. Organisatorische Pannen größerer Art waren daher schon im Vorfeld weitestgehend auszuschließen. Aus Sicht der Vereine lief ebenfalls wieder alles rund. Wo zwei Klubs ein Ausrichter-Duo bildeten, klappte die Zusammenarbeit reibungslos.

Die Gesprächsrunde förderte dennoch zahlreiche interessante Anregungen und Vorschläge zu Tage – zur Freude des Kreisvorstandes. „Darum führen wir diese Nachbesprechungen ja auch so gerne durch“, betonte Jürgen Grondziewski, „die Meinungen und Erfahrungen unserer Partner sind uns wichtig. Deshalb brauchen wir auch diesen engen Austausch mit den ausrichtenden Vereinen. Wir sind den Klubs und ihren unzähligen ehrenamtlichen Mitgliedern, die in den Hallen für einen reibungslosen Ablauf sorgen, dankbar für diese Hilfe. Wenn Fragen oder Probleme auftauchen, wollen wir aber umgekehrt auch ihnen helfen, so gut es geht.“

Pascal Sellung, als Vorsitzender des Kreis-Fußballausschusses gemeinsam mit Kreiskassiererin Silvia Behr zuständig für organisatorische Fragen rund um die Hallen-Stadtmeisterschaft, nahm die Anregungen dankend entgegen: „Wir werden sie in den Arbeitskreis hineintragen und sehen, was wir davon umsetzen können.“

Die Bewerbungsfrist läuft - Kreisvorstand sucht Ersatz für die Halle Wellinghofen
Gleichzeitig gab er einen Überblick über die bereits bekannten Eckdaten der 35. Auflage im kommenden Winter, die wir auch schon auf unserer Homepage veröffentlich hatten. Die Bewerbungsfrist für die Ausrichtung der einzelnen Turnierabschnitte läuft bereits. Interessierte Vereine sollten sich möglichst zeitnah beim Kreisvorstand melden.

Mit Ausnahme der Endrunde, die am 11. und 12. Januar 2019 wieder in der Helmut-Körnig-Halle stattfinden wird, wurden die Austragungsorte noch nicht endgültig festgelegt. Klar ist, dass die Halle Wellinghofen im kommenden Winter aufgrund von Renovierungsarbeiten sowohl in der Vor- als auch in der Zwischenrunde nicht zur Verfügung stehen wird.

„Das ist natürlich sehr schade. Aber wir bemühen uns in Zusammenarbeit mit den Sport- und Freizeitbetrieben um die bestmögliche Alternative“, versprach Jürgen Grondziewski. Das wird allerdings ein schwieriges Unterfangen. Denn alle anderen in Frage kommenden Hallen verfügen über ein weitaus geringeres Fassungsvermögen. „Dennoch“, so nochmals der Kreisvorsitzende, „sind wir zuversichtlich, im Sinne der vielen Fans eine Lösung zu finden, mit der alle gut leben können.“