Leichtathletik
Städtekampf 2017 1 jiDas Programm für den 24. Internationalen Städtekampf in der Körnighalle am 7. März (ab 12.00 Uhr) ist komplett. Nun haben die Teams aus Eindhoven (Niederlande), Rydultowy (Polen), Lund (Schweden), dem AC Eifel (Belgien), der zum ersten Mal dabei ist, aus Zwickau, den Dortmunder Lokalmatadoren und dem Verteidiger des REWE -Pokals, Budapest (Ungarn) ihre endgültige Zusage bestätigt.

Kreis-Sportwartin Lisa Ryborz verfolgte die Ergebnisse der Kreis-Schülermeisterschaften sehr aufmerksam und ihr Notizbuch füllte sich mit zahlreichen viel versprechenden jungen Talenten, die vor allem den starken Ungarn Paroli bieten können.Da sind die schnellen U 16- Sprinter Benedikt Platte und Paul Gröver, die bei den Kreis-Meisterschaften 7,90 und 7,92 Sekunden über 60 Meter ablieferten. Gröver ist vor allem über 800 Meter einer der Leistungsträger des heimischen Teams. Schnelle Hürdenmädchen, wie Milena Sprung (9,75) und Cora Bogumil (9,81) tragen die Hoffnungen in der WU 16. Im Hochsprung trumpfte Marlene Robertz (W 13) mit 1,45 Metern auf und die zwei Jahre jüngere Sarah Jung (W 11) meisterte sogar 1,38 Meter.

Mohumed Mohamed ji jiDüsseldorfAcht Top-Ten-Platzierungen konnten die Leichtathleten der LG Olympia Dortmund bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig erringen.

Auf den Punkt topfit war vor allem Mohumed Mohamed. Der 20-jährige Dortmunder Langstreckler verbesserte sich im 3000m-Finale um über fünf Sekunden auf ausgezeichnete 7:59,14 Minuten und erkämpfte sich damit in einem äußerst schnellen Rennen hinter Maximilian Thorwirth (SFD 75 Düsseldorf-Süd, 7:53,31 Min.), Martin Grau (LG Erfurt, 7:56,20 Min.) und Florian Orth (LG Telis Finanz Regensburg, 7:59,10 Min.) einen hocheinzustufenden vierten Rang.

Mohamed Mohumed ging hochmotiviert ins Rennen und führte das Feld an der 1000-Meter-Marke in 2:37,44 Minuten und an der 2000-Meter-Marke in 5:20,25 Minuten vorbei. Im Ziel fehlten ihm an der Bronze-Plakette lediglich vier Hundertstelsekunden. In einer Topform präsentierte sich auch sein Teamkollege Elias Schreml, der sich über 3.000 Meter als Fünfter um elf Sekunden auf starke 8:05,49 Minuten verbesserte und damit eindrucksvoll unterstrich, dass ihm der Wechsel in die Männerklasse hervorragend gelungen ist.

Schmidt Sandra 04.11.17 jiKreisEs gehörte schon viel Mut dazu, trotz des drohenden Orkans den zweiten Teil der Winterlaufserie in Hamm über 15 Kilometer auf dem Lippeufer in Angriff zu nehmen, doch 872 Lauffreudige ließen sich nicht abschrecken und erreichten das Ziel.

Wie schwierig die Bedingungen waren, lässt sich an den erzielten Zeiten ablesen, die hinter den sonstigen Leistungen der Akteure erheblich zurück blieben.
Sandra Schmidt (LT Bittermark) wollte auf keinen Fall den Gesamtsieg in Gefahr bringen und wartete mit einer starken kämpferischen Leistung auf. Mit 59:27 Minuten lief sie weit vor der Konkurrenz ins Ziel und übernahm damit mit rund elf Minuten Vorsprung die Führung in der Gesamtwertung. Die wird sie sich im abschließenden Halbmarathon kaum mehr abjagen lassen.

RichterAnnegret Oldie jiEin halbes Jahrhundert ist es her, doch der Glanz ist noch nicht verblichen.

Am 21. Februar 1970 gewann Annegret Richter, die damals noch unter ihrem Mädchennamen Irrgang startete, bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Berlin über 50 Meter in 6,4 Sekunden ihren ersten deutschen Meistertitel vor Doris Schönherr (Berliner SC) und Corinna Dörries (Bayer Dormagen). Dieser Erfolg, den sie noch im Trikot des TV Brechten feierte, hatte einen besonderen Stellenwert für die spätere Doppel-Olympiasiegerin, denn er war für sie der Ausgangspunkt ihrer beeindruckenden Karriere, von denen es in der Leichtathletik weltweit nur wenige gibt.

Steven Orlowski Nr 1450 ji jiSteven Orlowski (LG Olympia) hatte die große Uhr fest im Blick, als er auf Barcelonas Prachtstraße La Rambla beim schnellsten Halbmarathon der Welt dem Ziel entgegenstrebte.

„Als ich merkte, dass eine Zeit unter 1:05 noch möglich war, habe ich noch einmal alles gegeben.“, erinnert er sich, und sein Einsatz lohnte sich. Nach erstklassigen 1:04:50 Stunden beendete er das Rennen, qualifizierte er sich für den Halbmarathon-Europa-Cup im August in Paris und drückte seine bisherige Bestmarke um rund vier Minuten. „Ich habe mich riesig gefreut, denn damit hatte ich nicht gerechnet.“, jubelte der lange LGOer. Ob er als Teil des deutschen Teams nominiert wird, lässt sich zur Zeit noch nicht sagen, aber er ist zuversichtlich. Mit seiner Leistung verpasste er den 15 Jahre alten Kreisrekord von Jens Wilky nur um zwei Sekunden. „Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich diese zwei Sekunden noch irgendwo abgeknabbert.“, bedauerte er.

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