Fußball Senioren

kik kreispokalFaustdicke Überraschung im Viertelfinale des kik-Kreispokals: A-Ligist SF Ay Yildiz Derne steht nach einem 1:0-Erfolg am Mittwochabend gegen den Landesligisten SV Brackel 06 ebenso in der Runde der letzten Vier wie Westfalenligist Lüner SV, der sich beim Bezirksliga-Spitzenreiter TuS Bövinghausen mit 2:1 durchsetzte.

Die Freude bei den Dernern war groß, als Kürsat Can in der 67. Minute der Siegtreffer für den Außenseiter gelang. Ay Yildiz-Trainer Yasin Yanik hatte mit seiner Personalentscheidung goldrichtig gelegen, denn der Torschütze war erst fünf Minuten zuvor eingewechselt worden. Enttäuschung hingegen bei den favorisierten Brackelern, die im Achtelfinale noch den Westfalenligisten Westfalia Wickede ausgeschaltet hatten.

Frauen KreispokalWambeler SV gegen die DJK Eintracht Dorstfeld: So lautet das Endspiel im Teamsport Philipp-Kreispokal 2018/19 der Frauen. Während sich Bezirksligist Wambel im Halbfinale gegen seinen Liga-Konkurrenten TuS Eichlinghofen mit 1:0 durchsetzte, gewann Landesligist Dorstfeld seine Vorschlussrunden-Partie gegen den Bezirksligisten Westfalia Wickede mit 4:2.

Ausgesprochen eng ging es am Mittwochabend im Bezirksliga-Derby zwischen Wambel und Eichlinghofen zu. In dieser bis zuletzt offenen Begegnung erzielte Katrin Pekelis in der 59. Minute das „goldene“ Tor für die Mannschaft von Trainer Markus Schwarz.

kik kreispokalDas Viertelfinale im kik-Kreispokal ist nach etlichen Spielverlegungen endlich komplett. Nach dem Hombrucher SV qualifizierte sich als letzte Mannschaft der SV Brackel 06 für die Runde der letzten Acht.

Der Landesligist gewann das Hellweg-Derby am Donnerstag gegen den Westfalenligisten Westfalia Wickede mit 1:0. Yassir Mhani machte mit seinem „goldenen“ Tor in der 57. Minute die Überraschung perfekt. Der Titelträger der Jahre 2015 bis 2017 ist damit ebenso ausgeschieden wie Vorjahressieger BSV Schüren, der am TuS Bövinghausen gescheitert war.

Folty Berghofen editedDer hohe Favorit gab sich keine Blöße: Mit der beeindruckenden Gesamtbilanz von sieben Siegen und 33:0 Toren sicherte sich Regionalligist SpVg. Berghofen bei der 20. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft der Frauen in der Halle Renninghausen in souveräner Manier den Titel. Im Finale bezwang die Mannschaft von Trainer Thomas Sulewski den TV Brechten mit 5:0.

Trotz der frühen Führung durch Sandra Ehrhardt (3.) verlief die Begegnung aber nicht so einseitig, wie es das Endresultat vermuten lässt. Erst in der zehnten Minute bedeutete der Treffer von Katharina Riehl zum 2:0 die Vorentscheidung, ehe Dortmunds aktuell bestes Frauenfußball-Team das Ergebnis mit drei Toren in den letzten zwei Minuten durch Annalena Krapp, Jennifer Kaleja und Antonia Maximiliane Dumancic noch in die Höhe schraubte. Es war der insgesamt siebte Triumph für Berghofen und der erste seit 2015.

Neben dem Bezirksligisten aus dem Norden der Stadt, der sich über den größten Erfolg der Vereinsgeschichte freuen durfte, jubelte auch der Wambeler SV, der ein ebenfalls starkes Turnier im Spiel um den dritten Platz mit einem 2:1-Erfolg über den Landesligisten und Titelverteidiger Eintracht Dorstfeld abrundete.

Folty Endspiel 362Auch wenn die Teilnehmerzahl bei der 20. Auflage angesichts eines landesweit zu beobachtenden Trends nicht ganz so stattlich ausgefallen ist wie in vergangenen Jahren: Mit 18 Mannschaften ist das Feld bei der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft der Frauen an diesem Samstag (ab 12.00 Uhr) und Sonntag (ab 11.00 Uhr) in der Sporthalle Renninghausen immer noch hervorragend besetzt.

„Wir dürfen stolz auf den Zuspruch sein, denn mit Ausnahme des TuS Deusen, der vorzeitig auf seine Teilnahme verzichtet hatte, ist in Renninghausen die komplette Frauenfußball-Szene des Kreises Dortmund vertreten“, freut sich der stellvertretende Kreisvorsitzende und Turnier-Organisator Gisbert Dankowski über die große Resonanz. Sportlich aufgewertet wird die Veranstaltung durch den Regionalligisten SpVg. Berghofen, der sich, anders als zuletzt, wieder mit seiner ersten Mannschaft angekündigt hat. Kurzfristige Absagen wie im Vorjahr gab es diesmal erfreulicherweise nicht.