Leichtathletik
Fischer MalteNachdem in den vergangenen vier Jahren das zweite Oktoberwochende für den TRINITAS-Wettkampfausflug zum Halbmarathon nach Leipzig reserviert war, musste nach der diesjährigen Absage des Leipziger Wettkampfes umdisponiert werden.

Mit dem Rügenbrückenlauf in Stralsund wurde adäquater Ersatz gefunden, sodass TRINITAS-Athlet Malte Fischer (Foto) wieder einen gemeinsamen Wettkampf mit seinem Großvater, Robert Fischer, diesmal an dessen Ostseewohnort, absolvieren konnte.

Für Malte war es — bedingt durch die zeitliche Einbindung als Student und Mitarbeiter an der TU Dortmund — nach dem Einlaufen in der Staffel im Rahmen des Phoenix-Halbmarathons der erste Einzellaufwettkampf der Saison 2017 überhaupt. Von daher war es nicht verwunderlich, dass er bereits auf dem ersten Kilometer das hohe Tempo an der Spitze nicht mitgehen konnte.

Mit kluger Renneinteilung speziell auf dem Rückweg vom Wendepunkt gegen den starken Ostseewind gelang ihm allerdings ein achtbarer neunter Gesamtplatz in 49:47 Minuten unter den mehr als 1 000 Starterinnen und Startern. Im Feld der männlichen Jugendlichen U18 war er ohne Konkurrenz; und auch gegenüber den Schnellsten aus der Altersklasse MJ U20 hatte er einen deutlichen Vorsprung. Gut 20 Minuten musste Malte unter dem Zielbogen auf seinen Großvater warten, dem der Gegenwind beim zweiten Überlaufen der neuen Rügenbrücke zusetzte. Doch das Warten lohnte sich, denn auch alle anderen Athletinnen und Athleten hatten mit dem Wind zu kämpfen, sodass Robert Fischer seine Altersklasse M75 ebenfalls mit sicherem Vorsprung gewann. Im Ziel konnten sich Großvater und Enkel zu ihren Leistungen gegenseitig beglückwünschen.
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