Fußball Senioren


Grund zur Freude hatte die Delegation unseres Kreises beim Verbandstag in KamenJürgen Grondziewski bleibt auch als Verbandsfunktionär eine feste Größe. Auf dem Ordentlichen Verbandstag des FLVW am Pfingstsamstag in der Stadthalle Kamen, bei dem die komplette Führungsspitze um den Präsidenten Gundolf Walaschewski in ihren Ämtern bestätigt und für drei weitere Jahre gewählt wurde (ausführlicher Bericht auf der FLVW-Homepage), erhielt auch der Vorsitzende des Kreises Dortmund in seiner Funktion als Chef des Verwaltungsrats das einstimmige Votum der 136 wahlberechtigten Delegierten.


An der sicheren Wiederwahl von Jürgen Grondziewski hatte es schon im Vorfeld keine Zweifel gegeben, denn welch gute und gewissenhafte Arbeit unser Kreisvorsitzender leistet, ist den Funktionsträgern auch auf Verbandsebene seit vielen Jahren bekannt. Bereits seit 1998 engagiert sich der Dortmunder Fußball-Funktionär im FLVW. Seit 2007 gehört er dem Verwaltungsrat an, seit 2010 ist er dessen Vorsitzender.

Kreis logo neu jpegNach dem ersten gemeinsamen Finaltag im Kreispokal mit den Triumphen des Gastgebers TuS Eichlinghofen bei den Männern und der DJK Eintracht Dorstfeld bei den Frauen sind nun auch im Meisterschafts-Spielbetrieb des Kreises die letzten Aufstiegs-Entscheidungen der Saison 2018/19 gefallen.

Erfreulich: Obwohl die Bezirksligisten Alemannia Scharnhorst und SC Dorstfeld 09 den bitteren Weg in die Kreisliga A antreten mussten, werden in der kommenden Spielzeit 2019/20 insgesamt 23 Mannschaften aus Dortmund, Lünen und Schwerte – und damit eine mehr als in der abgelaufenen Saison - in den überkreislichen Ligen vertreten sein. Verantwortlich dafür zeichnete das Team von Türkspor Dortmund 2000, das sich nach den A-Liga-Meistern Rot-Weiß Germania (Staffel 1) und Lüner SV II (Staffel 2) als dritter Klub den Aufstieg in die Bezirksliga sicherte.


Pannewitz Hamburg13569 edited„Auf nach Hamburg“ hieß es im Mai für 25 Funktionäre aus dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen – darunter auch Andreas Pannewitz als Vertreter des Kreises Dortmund. Im Rahmen des DFB-Ehrenamtspreises für das Jahr 2018 hatte der Zweite Vorsitzende des BV Westfalia Wickede als Kreissieger ebenso wie 24 Kolleginnen und Kollegen aus dem Verband ein Dankeschön-Wochenende in der Hansestadt gewonnen und kehrte mit zahlreichen schönen Impressionen in die Heimat zurück.

Zweieinhalb Tage weilte die westfälische Delegation inklusive ihrer Begleitungen in Hamburg und traf dort auch auf die Ehrenamtspreisträger aus Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Hamburg. Ein randvolles und überaus interessantes Rahmenprogramm, zusammengestellt vom Hamburger Fußballverband, sorgte dafür, dass zu keiner Zeit Langeweile aufkommen konnte.

Kreispokal Finale Spätestens mit dem abschließenden Endspiel der Männer war der erstmals gemeinsam ausgetragene Kreispokal-Finaltag im Stadion an der Hövel das Highlight, das sich die Initiatoren dieser Veranstaltung erhofft hatten. Es war ein packendes Duell zwischen Überraschungs-Pokalsieger TuS Eichlinghofen und dem Westfalenligisten Lüner SV, das in der dramatischen Schlussphase mit zwei Treffern in den letzten drei Spielminuten und dem anschließenden Elfmeterschießen gipfelte und in entscheidendem Maße dazu beitrug, dass dieser Tag vielen sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

Siebeneinhalb Stunden dauerte am Himmelfahrtstag das offizielle Programm auf der schmucken Eichlinghofer Sportanlage, beginnend mit dem Spiel um Platz drei der Männer zwischen Oberliga-Absteiger FC Brünninghausen und den A-Ligisten SF Ay Yildiz Derne (6:0) über das Frauen-Finale zwischen dem Landesligisten DJK Eintracht Dorstfeld und dem Bezirksliga-Absteiger Wambeler SV (1:0) bis hin zur letzten Siegerehrung nach dem 7:5-Erfolg des TuS Eichlinghofen über den Favoriten aus Lünen. Doch für den Ausrichter hatte die Arbeit schon deutlich eher begonnen.


Geschafft: So jubelt der neue Kreispokalsieger TuS EichlinghofenFaustdicke Überraschung im Endspiel des kik-Kreispokals: Nicht der favorisierte Westfalenligist Lüner SV sicherte sich im Stadion an der Hövel in der letzten Partie des erstmals gemeinsam mit den Frauen durchgeführten Finaltags die Trophäe, sondern der in der Meisterschaft zwei Klassen tiefer angesiedelte Gastgeber TuS Eichlinghofen.

Vor einer stattlichen Kulisse – insgesamt 663 zahlende Fußballfreunde hatten am Himmelfahrtstag den Weg ins Eichlinghofer „Schmuckkästchen“ gefunden – setzte sich die Mannschaft von Trainer Marc Risse nach einer packenden und über weite Strecken auf gutem Niveau stehenden Begegnung im Elfmeterschießen durch. 3:3 stand es am Ende der regulären Spielzeit, nachdem der TuS zur Pause bereits mit 2:0 und durch einen späten Strafstoß-Treffer von Mohamed Chattibi (88.) noch einmal mit 3:2 geführt hatte. Doch fast mit dem Schlusspfiff rettete Ömer Karsli den LSV mit seinem Kopfballtor ins Elfmeterschießen.